<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>

<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
			<title>RSS Bündnis 90 Die GRÜNEN / Fraktion GAL Menden</title>
			<link>http://gal-menden.de/rss</link>
			<description>RSS Bündnis 90 Die GRÜNEN / Fraktion GAL Menden</description>
			<language>en</language>
			<copyright>GAL/GRÜNE Menden 2007</copyright>
			<ttl>120</ttl><item>  <title>Energiewelten in Berlin</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/energiewelten-in-berlin</link>  <description><![CDATA[ <p>
&nbsp;
</p>
<p>
&bdquo;Aufbruch in eine neue Energiewelt - welche Eckpfeiler sind notwendig?&quot; 
</p>
<p>
Mit dieser Frage befasste sich die Mendener Ratsfrau und Gr&uuml;nen-Vorsitzende Ingrid Ketzscher in der Woche der Regenerativen Energien in Berlin. Sie war einer Einladung des Forum f&uuml;r Zukunftsenergien gefolgt, das in den R&auml;umen der Deutschen Bank in Berlin Unter den Linden tagte. &bdquo;Die Reise trat ich an, um Impulse f&uuml;r eine noch ambitioniertere Energiewende von Berlin aus nach Menden mitzubringen.&quot;
</p>
<p>
Hochkar&auml;tige Wissenschaftler wie Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz J&uuml;rgen S&auml;cker von der Freien Universit&auml;t Berlin und Prof. Dr. Georg Erdmann als Mitglied der Expertenkommission der Bundesregierung zum Monitoring der Energiewende behandelten in ihren Eingangsreferaten die Themen &bdquo;Neuordnung des Energierechts nach dem Atomausstieg&quot; und &bdquo;Eine geordnete Projektsteuerung?&quot; Die Bundestagsabgeordneten von Gr&uuml;nen, SPD, CDU und FDP behandelten die Koordination der politischen Instrumente.
</p>
<p>
Teilnehmer der Tagung waren in erster Linie Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Unternehmen, die Gro&szlig;projekte wie z.B. Stuttgart21 durchf&uuml;hren, Botschafter aus anderen Europ&auml;ischen L&auml;ndern und Vertreter aus der Energiebranche. Sie alle dr&uuml;ckten die gro&szlig;e Sorge aus, dass die Energiewende nicht rechtzeitig zu schaffen ist, weil die Bundesregierung ungen&uuml;gend unterst&uuml;tzt. Stichworte sind die fehlende Planungssicherheit f&uuml;r die Solarwirtschaft, zu wenig Forschung f&uuml;r effiziente Energiespeicher und Netze.
</p>
<p>
Vor diesem Hintergrund zieht die Gr&uuml;ne Ratsfrau das Fazit: &bdquo;Warum soll eigentlich Strom aus gro&szlig;en Offshore-Anlagen in der Nordsee z.B. bis nach S&uuml;ddeutschland transportiert werden? Viel plausibler ist die dezentrale Energiegewinnung aus vielen kleinen unterschiedlichen Kraftwerken vor Ort. Erste Schritte in diese Richtung haben wir in Menden gemacht: Unser Antrag z.B., von D&auml;chern st&auml;dtischer Geb&auml;ude Sonne zu ernten, wird kontinuierlich umgesetzt. Wenn wir es jetzt noch schaffen, weitere eigene Energiegewinnung punktgenau mit den Verbr&auml;uchen &uuml;ber Rechner zu vernetzen, werden wir wirtschaftliche Vorteile und Unabh&auml;ngigkeit erlangen.&quot; 
</p>
<p>
Das Modell eines solchen &bdquo;Virtuellen Kraftwerkes&quot; l&auml;uft seit Jahren erfolgreich in Unna. Die Gr&uuml;nen werden die Entwickler dieses intelligenten Kraftwerkes nach Menden einladen zu einer Infoveranstaltung.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<br />
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Wed, 16 May 2012 05:12:29 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/energiewelten-in-berlin</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Erweiterte Kita-Zeiten gibt's nicht zum Nulltarif</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/erweiterte-kita-zeiten-gibts-nicht-zum-nulltarif</link>  <description><![CDATA[ <p>
&nbsp;
</p>
<p>
F&uuml;r die n&auml;chste Kinder- und Jugendhilfeausschuss-Sitzung stellte die CDU den Antrag, in einer Kita die Betreuungszeiten kostenneutral von 6 Uhr bis 22 Uhr auszuweiten.<br />
Ingrid Ketzscher, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Mendener Gr&uuml;nen, nimmt dazu Stellung:
</p>
<p>
&bdquo;Das ist typisch CDU. Sie formuliert etwas im Sinne der Familien, ist aber nicht bereit, wirklich etwas daf&uuml;r einzusetzen: Die &Ouml;ffnungszeiten einer Kita sollen auf 16 Stunden t&auml;glich erh&ouml;ht werden, was fast einer Verdoppelung entspricht - und das kostenneutral. Dies w&uuml;rde eine Ausd&uuml;nnung des Personals in den Betreuungszeiten auf ungef&auml;hr die H&auml;lfte des jetzigen Standards bewirken. Das ist weder f&uuml;r die Kinder, die Eltern, noch das Erzieherinnen-Team verantwortbar.
</p>
<p>
Wer den berechtigten Wunsch nach flexibleren Betreuungszeiten ernst meint, der muss auch die bereit sein, etwas in den Bereich zu investieren. Sonst ist ein solcher Vorsto&szlig; als reiner Populismus vor einer Wahl zu bewerten.
</p>
<p>
Aus Sicht der Gr&uuml;nen sollte der Anspruch nach bedarfsgerechteren &Ouml;ffnungszeiten der Kitas tats&auml;chlich Thema werden im Kinder- und Jugendhilfeausschuss. Mit den Fachleuten k&ouml;nnten Modelle entwickelt werden, die f&uuml;r alle Beteiligten Vorteile bringen. Denkbar w&auml;ren Modelle, bei denen beispielsweise Tagesm&uuml;tter eingebunden werden in die Kitas. Den Kindern, die zur Zeit im Anschluss an den Kitabesuch noch zu einer Tagesmutter gebracht werden, weil die Eltern l&auml;nger arbeiten m&uuml;ssen, k&ouml;nnte auf diese Weise ein Ortswechsel erspart bleiben. F&uuml;r die Tagesm&uuml;tter w&auml;re eine Anbindung an ein p&auml;dagogisches Team m&ouml;glicherweise vorteilhaft. 
</p>
<p>
Eine Erweiterung des Angebotes in den Kitas kann es aber nicht zum Nulltarif geben.&quot;<br />
<br />
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Thu, 10 May 2012 11:17:25 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/erweiterte-kita-zeiten-gibts-nicht-zum-nulltarif</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Schulschließung HS Bösperde: Meinung der betroffenen Schulen hat Priorität</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/schulschliesung-hs-besperde-meinung-der-betroffenen-schulen-hat-prioritet</link>  <description><![CDATA[ <p>
Zur in der Diskussion stehenden vorzeitigen Schlie&szlig;ung der Hauptschule B&ouml;sperde erkl&auml;rt Peter K&ouml;hler, Fraktionssprecher der GAL:
</p>
<p>
Der Rat der Stadt Menden hatte die Schlie&szlig;ung der Hauptschule zum Sommer 2014 beschlossen. Auf dieses Datum 2014 haben Sch&uuml;ler, Eltern und Lehrer daraufhin ihre Planungen ausgerichtet.
</p>
<p>
Die Argumente, die die Bezirksregierung nun f&uuml;r eine fr&uuml;here Schlie&szlig;ung vorbringt, sind durchaus bedenkenswert: Kann die Schule zwei Jahre ohne Schulleitung arbeiten, weil sich daf&uuml;r absehbar keine Bewerber finden werden? Sind bei geringer werdender Sch&uuml;lerzahl und damit auch kleiner werdendem Lehrerkollegium noch ein gen&uuml;gendes F&auml;cherspektrum bzw. Differenzierungsm&ouml;glichkeiten und weitere Angebote im Schulleben m&ouml;glich? 
</p>
<p>
Gegen eine Schlie&szlig;ung schon in diesem Sommer gibt es ebenso gute Argumente: Reichen drei Monate Zeit inkl. Sommerferien, um zwei Schulen zu fusionieren? M&uuml;ssen insbesondere die Sch&uuml;ler nicht l&auml;nger auf so einen Schritt vorbereitet werden? Sind in der Bonifatius-Hauptschule die n&ouml;tigen Ressourcen vorhanden? K&ouml;nnen Angebote wie die &Uuml;ber-Mittag-Betreuung nahtlos weitergef&uuml;hrt werden?
</p>
<p>
So oder so wird es Einschnitte geben. Es gilt nun, die Argumente abzuw&auml;gen und eine Entscheidung zu treffen, wie ein p&auml;dagogisch sinnvoller Unterricht und ein organisatorisch machbarer Schulalltag f&uuml;r alle Betroffenen am besten zu realisieren sind. Das sollte aber nicht die Kommunalpolitik in Schulausschuss oder Rat tun. Das k&ouml;nnen am besten die Betroffenen selbst beurteilen.
</p>
<p>
Wir wollen deshalb, dass sich die Schulkonferenzen der Hauptschule B&ouml;sperde und der Bonifatius-Hauptschule mit diesen Argumenten befassen - ggf. auch in einer gemeinsamen Sitzung. Denn dort sitzen die Vertreter von Sch&uuml;lern, Eltern und Lehrern mit genau diesem Auftrag zusammen: Wichtige Entscheidungen f&uuml;r ihre Schule zu beraten und zu treffen. Was von dort als richtiger Weg f&uuml;r die Fusion der Hauptschulen empfohlen wird, sollte dann von Schulausschuss und Rat &uuml;bernommen werden.
</p>
<br />
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Thu, 10 May 2012 09:54:26 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/schulschliesung-hs-besperde-meinung-der-betroffenen-schulen-hat-prioritet</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema &quot;Fracking&quot;</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/bergerinformationsveranstaltung-zum-thema-fracking</link>  <description><![CDATA[ <p>
Am Donnerstag, 03. Mai um 18.30 Uhr laden wir ein zu einer B&uuml;rgerinformationsveranstaltung zum Thema &quot;Fracking&quot; im B&uuml;rgersaal der Stadt Menden (am Rathaus, Neumarkt 5).
</p>
<p>
Beim Fracking-Verfahren soll so genanntes unkonventionelles Erdgas gef&ouml;rdert werden, das in Gesteinsschichten gebunden ist. Dabei werden im Untergrund Sprengungen durchgef&uuml;hrt. Gleichzeitig wird mit gro&szlig;em Druck ein Gemisch aus Wasser, Sand und einem Chemikalienmix in die entstandenen Risse gebracht, das das Gas l&ouml;st. Die Zusammensetzung der Chemikalien wird als Betreibsgeheimnis geheim gehalten. 
</p>
<p>
Aus anderen L&auml;ndern und deutschen Regionen ist bekannt, dass dieses Verfahren erhebliche Risiken f&uuml;r Trinkwasser, B&ouml;den, die Stabilit&auml;t des Untergrunds und die Gesundheit der Menschen birgt. Vielerorts haben sich bereits B&uuml;rgerinitiativen gegen Fracking gebildet.
</p>
<p>
Das gesamte Stadtgebiet Menden liegt im F&ouml;rderfeld &quot;Ruhr&quot;. Hierf&uuml;r hat die Firma Wintershall eine Aufsuchungserlaubnis, kann also bereits untersuchen, ob sich hier eine F&ouml;rderung lohnt. Ein Antrag auf F&ouml;rderungserlaubnis w&auml;re dann der n&auml;chste Schritt.
</p>
<p>
Wir Gr&uuml;ne hatten bereits im Januar 2011 &ouml;ffentlich gefordert, dass sich die Stadt Menden kritisch mit Fracking und der erteilten Aufsuchungserlaubnis besch&auml;ftigen und dazu positionieren m&uuml;sse. In einem Zusatzantrag haben wir eine fr&uuml;hzeitige B&uuml;rger-Informations-Veranstaltung beantragt.
</p>
<p>
Leider wurde das Thema nun aber seit einem Jahr von der Stadtverwaltung und in den politischen Gremien wenig engagiert behandelt. Im Winter war es zwar einmal kurz Thema im Ausschuss f&uuml;r Umwelt / Planen / Bauen, dort fand aber nur eine Pr&auml;sentation der Bezirksregierung statt, die vor allem die verwaltungsrechtliche Situation darstellte. Tenor war in etwa: &quot;Fracking passiert doch grad gar nicht. Und wenn irgendwann ein Antrag auf F&ouml;rderung kommt, dann kann auch die Stadt Menden mal eine offizielle Stellungnahme abgeben.&quot;
</p>
<p>
Die von uns beantragte &ouml;ffentliche Information an die Mendener B&uuml;rger gab es bisher nicht.  Wir denken deshalb, dass es dringend n&ouml;tig ist, allen B&uuml;rgern die M&ouml;glichkeit zu geben, sich &uuml;ber die Gefahren des Fracking zu informieren und sich ggf. dagegen zu organisieren. Diese M&ouml;glichkeit wollen wir am 03. Mai geben. Geplant ist eine Mischung aus Information &uuml;ber das Fracking-Verfahren sowie den aktuellen rechtlich-politischen Verfahrensstand und anschlie&szlig;enden B&uuml;rgerfragen.
</p>
<p>
Zugesagt haben f&uuml;r diesen Abend bereits:
</p>
<ul>
	<li>Christa Stiller-Ludwig, Expertin f&uuml;r Wasserschutz, Leiterin der Beh&ouml;rde f. Wasser, Bodenschutz u. Abfall der Stadt Hagen</li>
	<li>Wibke Brems, Gr&uuml;nes Mitglied des Landtag bis zur Aufl&ouml;sung am 14.03.2012, Klimaschutz- und Energiepolitische Sprecherin. Sie ist aufgrund ihres politischen Schwerpunkts inzwischen zur Fachfrau f&uuml;r Fracking geworden.</li>
	<li>Matthias L&uuml;rbke, Stadtwerke Menden, Wasserversorgungsunternehmen f&uuml;r das Mendener Stadtgebiet</li>
</ul>
 ]]></description>  <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:07:43 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/bergerinformationsveranstaltung-zum-thema-fracking</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Landes-FDP: Veteran im überwunden geglaubten Schulkrieg</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/landes-fdp-veteran-im-eberwunden-geglaubten-schulkrieg</link>  <description><![CDATA[ <p>
Zur Kritik des designierten FDP-Landeschefs Christian Lindner am Schulkonsens, der vor Ort mit breiter Unterst&uuml;tzung auch von FDP-B&uuml;rgermeistern und Mandatstr&auml;gern umgesetzt wird, erkl&auml;rt Peter K&ouml;hler, Landtagskandidat und Sprecher der GAL-Fraktion im Mendener Rat:
</p>
<p>
&quot;Wieso f&auml;llt der FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner seinen eigenen FDP-Leuten hier vor Ort mutwillig in den R&uuml;cken?  In vielen Kommunen haben die Ratsmitglieder der FDP in den vergangenen zwei Jahren bereits f&uuml;r neue Sekundar- und Gesamtschulen gestimmt.
</p>
<p>
Sie agieren ganz offensichtlich weit weniger ideologisch in der Schulpolitik als ihr Spitzenkandidat. So auch in Menden: Der Beschluss f&uuml;r die neue Gesamtschule im Schulzentrum am Gelben Morgen erfolgte einstimmig &uuml;ber alle Parteigrenzen.
</p>
<p>
W&auml;hrend die FDP in Menden mit der Zustimmung zur Gesamtschule eine neue, zukunftsf&auml;hige Schulpolitik aktiv mitgestaltet, erweist sich die Landes-FDP in Schulfragen leider einmal mehr als Veteran in einem endlich &uuml;berwunden geglaubten Schulkrieg.&quot;
</p>
<br />
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:53:51 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/landes-fdp-veteran-im-eberwunden-geglaubten-schulkrieg</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Claudia Roth zu Besuch im Internationalen Freundschaftsgarten Menden</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/claudia-roth-zu-besuch-im-internationalen-freundschaftsgarten-menden</link>  <description><![CDATA[ <p>
<a href="http://claudia-roth.de/" target="_blank">Claudia Roth</a>, Bundesvorsitzende der <a href="http://gruene.de/" target="_blank">Gr&uuml;nen Partei</a>, besuchte uns am Sonntag in Menden. Hier ein kurzer Bericht und eine Bildergalerie.
</p>
<p>
Die Mendener Gr&uuml;nen haben Claudia gemeinsam mit den Initiatoren den Internationalen Freundschaftgarten vorgestellt:<br />
In diesem Integrationsprojekt haben seit einem Jahr rund 40 Familien aus unterschiedlichsten Kulturen kleine Gartenfl&auml;chen gepachtet, auf denen sie meist Gem&uuml;se anbauen und die sie in der Freizeit und an Wochenenden pflegen. Gemeinschaftseinrichtungen auf der Fl&auml;che k&ouml;nnen von allen genutzt werden. So wird an diesem Ort das interkulturelle Miteinander tagt&auml;glich gelebt und wird Integration lebendig: gemeinsam arbeiten, gestalten, etwas wachsen lassen, ernten, genie&szlig;en - das bringt N&auml;he. Unterst&uuml;tzt wird das Projekt unter anderem von NABU, BUND, der Stadt Menden und dem Ehrenamtlichen-Netzwerk EFI. <br />
Wir Mendener Gr&uuml;ne haben bereits zur Er&ouml;ffnung des Internationalen Freundschaftsgartens <a href="http://www.gruene-menden.de/themen-in-menden/interkultureller-garten-ereffnet">mit einem Apfelb&auml;umchen gratuliert </a>und freuen uns, gemeinsam mit Claudia Roth dort nun wieder zu Gast sein zu d&uuml;rfen.
</p>
<p>
Claudia Roth zeigte sich sehr interessiert an diesem b&uuml;rgerschaftlichen Integrationsprojekt und begl&uuml;ckw&uuml;nschte alle Beteiligten. Sie lie&szlig; sich von den stolzen G&auml;rtnerinnen und G&auml;rtnern die Parzellen zeigen und erkl&auml;ren, was da bereits aus der Erde sprie&szlig;t. Angelika Herrmann und Anita Kiehne stellten f&uuml;r den NABU den &ouml;kologischen Anspruch des Gartens dar: Streuobstwiese, Hecken, Kr&auml;uterschnecke und &bdquo;Insektenhotel&quot; sollen der Artenvielfalt dienen.
</p>
<p>
Claudia Roth machte in einer kurzen Ansprache deutlich, dass ihr das gleichberechtigte Miteinander aller Menschen - gleich welcher Herkunft - ein Herzensanliegen ist. Deshalb hatte sie auch ein offenes Ohr f&uuml;r Probleme, die ihr Migranten im Rahmen des Besuchs direkt vortrugen. Dabei ging es z.B. um die Schwierigkeit der Einb&uuml;rgerung f&uuml;r eine bosnische Familie. Claudia Roth dr&uuml;ckte ihr Unverst&auml;ndnis aus f&uuml;r das Sperren gegen die doppelte Staatsb&uuml;rgerschaft bei Nicht-EU-B&uuml;rgern. Aus Gr&uuml;ner Sicht muss es f&uuml;r alle Menschen, die sich bei uns integriert haben, die M&ouml;glichkeit der doppelten Staatsb&uuml;rgerschaft geben. Zusammen mit dem Landesverband wird sich die Gr&uuml;ne Ortsverbandsvorsitzende Ingrid Ketzscher f&uuml;r die Interessen dieser Familie einsetzen.
</p>
<p>
Es war deutlich zu sp&uuml;ren, dass das Herz von Claudia Roth f&uuml;r die Basis schl&auml;gt. Mit Freude und Achtsamkeit hat sie sich den Akteuren und Besuchern zugewendet. Wir sagen herzlichen Dank f&uuml;r die freundschaftliche und interessante Begegnung mit Claudia. Komm gerne wieder nach Menden!
</p>
<p>
Hier gibt's mehr Infos: Zu den <a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/integration.html" target="_blank">Zielen der Gr&uuml;nen Integrationspolitik</a> und zur <a href="http://www.gruene-bundestag.de/cms/integration/rubrik/3/3738.integration.html" target="_blank">Arbeit der Bundestagsfraktion zum Thema</a>
</p>
<p>
Und nun eine Auswahl an Bildern, herzlichen Dank daf&uuml;r an Peter Gerber. Noch viel mehr Bilder gibt es in seinem <a href="http://www.lokalkompass.de/menden/politik/eine-freundschaftliche-und-interessante-begegnung-mit-claudia-roth-im-internationalen-freundschafts-garten-menden-d156543.html" target="_blank">Artikel im Lokalkompass</a> zu sehen. 
</p>
<p>
<img alt="Claudia kommt strahlend mit Ingrid Ketzscher auf das Gel&auml;nde" height="386" src="assets/images/Claudia%20Roth%202012/01Claudia%20kommt%20strahlend%20-%20Paint.jpg" title="Claudia strahlt bei ihrer Ankunft" width="580" /> 
</p>
<p>
<img alt="Ingrid Ketzscher spricht, Claudia steht neben ihr" height="386" src="assets/images/Claudia%20Roth%202012/03Ingrid%20spricht%20-%20paint.jpg" title="Begr&uuml;&szlig;ungsworte von Ingrid Ketzscher" width="580" />
</p>
<p>
<img alt="Eine B&uuml;rgerin erkl&auml;rt, Claudia h&ouml;rt zu, viele Leute stehen drumrum" height="386" src="assets/images/Claudia%20Roth%202012/04Claudia%20hoert%20zu%20Hannelore%20spricht%20-%20paint.jpg" title="Das Prinzip des Internationalen Freundschaftsgartens wird vorgestellt" width="580" /> 
</p>
<p>
<img alt="Claudia steht mit ein paar Leuten am Rand einer Parzelle" height="386" src="assets/images/Claudia%20Roth%202012/06Buerger%20zeigt%20seinen%20Garten%20-%20paint.jpg" title="Ein B&uuml;rger erkl&auml;rt Claudia, was er auf seiner Parzelle anbaut" width="580" />
</p>
<p>
<img alt="Besucher stehen rund um das internationale Buffet" height="386" src="assets/images/Claudia%20Roth%202012/07Zuhoerer1%20-%20paint.jpg" title="Blick in die Runde " width="580" />
</p>
<p>
<img alt="Weitere Besucher stehen vor den Gartenfeldern" height="386" src="assets/images/Claudia%20Roth%202012/08Zuhoerer2.jpg" title="Besucher" width="580" />
</p>
<p>
<img alt="Claudia lacht herzlich in einer Gespr&auml;chsrunde" height="386" src="assets/images/Claudia%20Roth%202012/05Claudia%20lacht%20herzlich%20-%20paint.jpg" title="Claudia im B&uuml;rgergespr&auml;ch" width="580" />
</p>
<p>
<img alt="Ein Panorama-Blick auf viele Besucher" height="386" src="assets/images/Claudia%20Roth%202012/11lockere%20Gespraeche%20-%20paint.jpg" title="Lockere Gespr&auml;che mit Claudia" width="580" /> 
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Wed, 18 Apr 2012 01:31:30 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/claudia-roth-zu-besuch-im-internationalen-freundschaftsgarten-menden</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Gratulation und Dank zum 100jährigen der Hönnetalbahn</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/gratulation-und-dank-zum-100jehrigen-der-hennetalbahn</link>  <description><![CDATA[ <p>
Am 01.April 1912 nahm die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6nnetalbahn">H&ouml;nnetalbahn </a>einen Tag nach der letzten Fahrt der Postkutsche ihren regelm&auml;&szlig;igen Betrieb durch eines der sch&ouml;nsten T&auml;ler Westfalens auf. Das 100 j&auml;hrige Jubil&auml;um dieser Strecke ist vor allem dem unerm&uuml;dlichen Einsatz der<a href="http://www.efhoennetal.de/aktuelle_vereinsnachrichten.htm"> Eisenbahnfreunde H&ouml;nnetal</a> zu verdanken.  Als Verfechter einer umweltfreundlichen Verkehrspolitik gratuliert der Ortsverband der Mendener Gr&uuml;nen dem r&uuml;hrigen Verein herzlich zu diesem festlichen Anlass. 
</p>
<p>
Im Sinne nachhaltiger Verkehrsstrategie haben sich die engagierten Mitglieder seit 1985 f&uuml;r den langfristigen Erhalt der Trasse eingesetzt. Die Durchsetzung des Stundentaktes und die Modernisierung der Haltepunkte sind Errungenschaften, die der beharrlichen Arbeit der Eisenbahnfreunde zu verdanken sind. 
</p>
<p>
Wir Mendener Gr&uuml;ne sehen den Erhalt der H&ouml;nnetalbahn als Teil eines modernen Verkehrskonzeptes, das abseits von individueller Mobilit&auml;t dem &ouml;ffentlichen Personennahverkehr den Vorzug gibt. Flankiert von Fahrradwegen entsteht so ein Netz umweltfreundlicher Fortbewegung, das neben der Schonung nat&uuml;rlicher Ressourcen auch einen hohen Erholungswert zu bieten hat.
</p>
<p>
Grundpfeiler dessen ist die H&ouml;nnetalbahn von Neuenrade bis Menden. In weiten Teilen folgt ihr ein Radweg, dessen komplette Durchquerung des H&ouml;nnetals gerade in Planung ist. Wir setzen uns daf&uuml;r ein, dass im Streckenverlauf von Menden nach Hemer die Oesetalbahn quasi zur &bdquo;kleinen Schwester&quot; des erfolgreichen gro&szlig;en Bruders H&ouml;nnetalbahn wird. Parallel dazu streben wir einen Radweg durch das Oesetal an, der eine hervorragende Erg&auml;nzung zu Ruhrtalradweg und H&ouml;nnetalradweg darstellt. Je besser sich Bahn und Rad verbinden, desto mehr wird das wertvolle H&ouml;nnetal geschont und desto h&ouml;her ist das touristische Potential der gesamten Region.
</p>
<p>
Als Mendener Gr&uuml;ne danken wir ganz herzlich f&uuml;r die ehrenamtliche T&auml;tigkeit der Eisenbahnfreunde H&ouml;nnetal. Wir hoffen, dass viele Menschen am Sonntag den Weg nach Neuenrade und Binolen finden, um am Streckenfest teilzunehmen. Kosteng&uuml;nstige Fahrten mit historischen Sonderz&uuml;gen bilden neben vielen weiteren Attraktionen einen w&uuml;rdigen Rahmen des festlichen Tages. Mit unserer Unterst&uuml;tzung wollen wir ein Zeichen setzen f&uuml;r die Weiterentwicklung umweltschonender Verkehrstr&auml;ger in unserer Region.  
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 11:53:19 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/gratulation-und-dank-zum-100jehrigen-der-hennetalbahn</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Antrag Mendener Atomausstieg erneuert</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/antrag-mendener-atomausstieg-erneuert</link>  <description><![CDATA[ <p>
Vor einem Jahr haben wir einen<a href="http://www.gruene-menden.de/themen-in-menden/stadtrat-erklert-seinen-willen-zum-mendener-atomausstieg"> Antrag an den Stadtrat</a> gestellt, die Stadt Menden solle ihren eigenen lokalen Atomausstieg machen. Leider ist seitdem praktisch nichts passiert. Wir haben daher an unseren Antrag und die Beschl&uuml;sse des Rates nun noch einmal erinnert:
</p>
<p>
Sehr geehrter B&uuml;rgermeister Fleige,
</p>
<p>
im Namen der Gr&uuml;n-Alternativen Liste erlaube ich mir, auf den Beschluss des Rates  hinzuweisen, der am 20.09.2011 aufgrund eines Antrags der GAL erfolgt ist:
</p>
<p>
<em>&quot;Der Rat der Stadt Menden nimmt einstimmig die kommunalrechtliche Unzul&auml;ssigkeit der Vertragsumstellung auf &quot;Gr&uuml;nstromtarife&quot; f&uuml;r eine Kommune ohne genehmigtes Haushaltssicherungskonzept (HSK) ebenso zur Kenntnis wie die daraus resultierenden Mehrkosten von ca. 10.000 &euro; pro Jahr.<br />
Er beschlie&szlig;t daher einstimmig, eine eventuelle Entscheidung zugunsten von &quot;Gr&uuml;nstrom&quot; bis zum Vorliegen eines genehmigten HSK zur&uuml;ckzustellen.&quot;</em>
</p>
<p>
Laut Information des K&auml;mmerers im Rat am 28. Februar ist schon in den n&auml;chsten Tagen damit zu rechnen, dass der Haushaltssanierungsplan genehmigt wird und sich die Stadt Menden somit nicht mehr im Nothaushalt befindet. Damit liegen die Voraussetzungen vor, die Entscheidung f&uuml;r atomfreien Strom von Seiten der Verwaltung vorzubereiten und in den politischen Gremien zu entscheiden. <br />
Wir hoffen, dass nun der erste Schritt des 'Mendener Atomausstiegs', n&auml;mlich die Umstellung der Stadt Menden auf atomfreien Strombezug f&uuml;r ihre Liegenschaften m&ouml;glichst bald realisiert werden kann.
</p>
<p>
Bereits am 12.04.2011 hat der Rat der Stadt Menden auf Antrag der GAL beschlossen:<br />
<em>&quot;Die Stadt Menden verst&auml;rkt die Anstrengungen, ihren Stromverbrauch zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern.&quot;</em>
</p>
<p>
Wir bitten f&uuml;r die Haupt- und Finanzausschusssitzung im April um einen Tagesordnungspunkt: Die Darstellung der Verwaltung, welche Anstrengungen hierzu inzwischen erfolgt sind und welche zus&auml;tzlichen Einsparungen damit erreicht werden konnten.
</p>
<p>
F&uuml;r die GAL-Fraktion<br />
Peter K&ouml;hler <br />
(Fraktionssprecher)
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Fri, 30 Mar 2012 11:10:14 +0200</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/antrag-mendener-atomausstieg-erneuert</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Frauenarbeit ist 100% Wert</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/frauenarbeit-ist-100%-wert</link>  <description><![CDATA[ Zum Equal Pay Day am 23. M&auml;rz erkl&auml;ren Claudia Roth, Bundesvorsitzende und Astrid Rothe-Beinlich, Frauenpolitische Sprecherin und Mitglied im Bundesvorstand von B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN:<br />
<p>
&quot;Immer noch verdienen Frauen rund 23 Prozent weniger als ihre m&auml;nnlichen Kollegen. Sie bekommen seltener Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Gewinnbeteiligungen und werden seltener bef&ouml;rdert. Viele Frauen arbeiten in prek&auml;ren und schlecht bezahlten Arbeitsverh&auml;ltnissen. Schwarz-gelb versucht, mit seinem Betreuungsgeld und der Verteidigung des Ehegattensplittings am v&ouml;llig veralteten Modell des Alleinern&auml;hrers festzuhalten. Dar&uuml;ber hinaus machen es die immer noch fehlenden Angebote zur Kinderbetreuung Frauen unn&ouml;tig schwer, Familie und Karriere zu verbinden.
</p>
<p>
Die ungleiche Bezahlung von M&auml;nner und Frauen l&auml;sst sich aber nicht alleine dadurch erkl&auml;ren, dass Frauen &ouml;fter ihre Karriere f&uuml;r Familie unterbrechen oder freiwillig schlechter bezahlte Berufe w&auml;hlen w&uuml;rden. Oft werden Frauen schlicht deswegen schlechter bezahlt, weil sie Frauen sind und auch im Jahr 2012 noch immer gegen strukturelle Diskriminierung ank&auml;mpfen m&uuml;ssen.
</p>
<p>
Die f&uuml;r die Gleichstellung zust&auml;ndige Ministerin Schr&ouml;der verhindert weiter wichtige Reformen zur Frauenf&ouml;rderung und unternimmt nichts, um etwas an dieser Lohnungleichheit zu &auml;ndern. Damit ist und bleibt sie eine Fehlbesetzung f&uuml;r ihr Ministerium.
</p>
<p>
Wir fordern Ministerin Schr&ouml;der auf, endlich gegen diese skandal&ouml;se Ungerechtigkeit aktiv zu werden. Freiwillige Verpflichtungen zeigen keine Wirkung. Wir wollen ein Gesetz zur Lohngleichheit, das Unternehmen verpflichtet, Diskriminierung zu bek&auml;mpfen und die M&ouml;glichkeit bietet, wirkungsvolle Sanktionen zu erlassen. Wir fordern, dass Gewerkschaften und Unternehmen Benachteiligung von Frauen bereits in den Tarifvertr&auml;gen ausschlie&szlig;en. Au&szlig;erdem brauchen wir ein Klagerecht f&uuml;r Antidiskriminierungsverb&auml;nde, Gewerkschaften, Mitarbeitervertretungen, Betriebs- und Personalr&auml;te sowie einen gesetzlichen Mindestlohn. Das Prinzip &sbquo;Gleicher Lohn f&uuml;r gleiche und gleichwertige Arbeit&lsquo; muss endlich zur Realit&auml;t gemacht werden.&quot; 
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Fri, 23 Mar 2012 08:02:57 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/frauenarbeit-ist-100%-wert</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>FDP vertuscht ihre Verantwortung für die Erhöhung der KITA-Beiträge</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/fdp-vertuscht-ihre-verantwortung-fer-die-erhehung-der-kita-beitrege</link>  <description><![CDATA[ <p>
Zu den aktuellen Stellungnahmen von CDU und FDP in der Presse erkl&auml;rt Peter K&ouml;hler, Fraktionssprecher der Gr&uuml;n-Alternativen Liste:
</p>
<p>
&quot;Politik lebt von unterschiedlichen Einsch&auml;tzungen und Positionen. Insofern kann man die Meinung der CDU in ihrer gestrigen Stellungnahme als politische Bewertung ja noch akzeptieren. Wir haben machbare Alternativvorschl&auml;ge zum Sparpaket eingebracht, um einseitige Belastungen f&uuml;r Familien zu vermeiden. Daf&uuml;r haben wir keine Mehrheit gefunden und in Konsequenz das Sparpaket nicht mitgetragen. Ob das konstruktive Politik ist oder nicht, dar&uuml;ber m&ouml;gen sich die B&uuml;rger und insbesondere die Eltern selbst eine Meinung bilden.
</p>
<p>
Dass aber Dr. Richter f&uuml;r die FDP eine glatte L&uuml;ge verbreitet, geht gar nicht! <br />
Fakt ist: CDU, SPD und FDP haben gemeinsam in der Ratssitzung vom 13.12.2011 beschlossen, im Sparpaket durch Erh&ouml;hung der Kita-Geb&uuml;hren 300.000 Euro mehr einzunehmen - ein klarer Beschluss, nachzulesen f&uuml;r jeden B&uuml;rger im &ouml;ffentlichen Protokoll der Ratssitzung. Diese Fraktionen haben somit die Verantwortung f&uuml;r die nun beschlossenen neuen Beitragss&auml;tze. Und nur weil dies nun so im Sparpaket steht, ist im letzten Rat der Beschluss &uuml;ber die konkrete Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung f&uuml;r die einzelnen Beitragsstufen und Stundenbuchungen erfolgt. Dennoch behauptet Dr. Richter gestern in seiner Stellungnahme gleich zweimal dreist &bdquo;Die FDP hat die Erh&ouml;hung der Kita-Beitr&auml;ge abgelehnt&quot; und ist sich nicht zu schade, dabei auch noch die Familienfreundlichkeit der FDP zu betonen.
</p>
<p>
Die FDP mag aufgrund der dauerhaft schlechten Umfragewerte mit dem R&uuml;cken zur Wand stehen und nach jedem Strohhalm greifen. Den Mendener B&uuml;rgern aber deshalb klare Unwahrheiten aufzutischen um die eigenen Beschl&uuml;sse zu vertuschen, ist ein denkbar schlechter Stil. Im wahrsten Sinne des Wortes sieht politische 'Glaub-w&uuml;rdig-keit' anders aus!&quot;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 11:20:51 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/fdp-vertuscht-ihre-verantwortung-fer-die-erhehung-der-kita-beitrege</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Der CDU fehlen die Sachargumente</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/der-cdu-fehlen-die-sachargumente</link>  <description><![CDATA[ <p>
Zur Presseberichterstattung am 10.03.2012 &uuml;ber die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands erkl&auml;rt Peter K&ouml;hler, Fraktionssprecher der Gr&uuml;n-Alternativen Liste:
</p>
<p>
&quot;Soso, die CDU will die politischen Gegner also sachlich stellen - soweit der gute Vorsatz auf ihrer Mitgliederversammlung. Doch die n&ouml;tigen Sachargumente fehlen ihr wohl. Wie sonst ist es zu erkl&auml;ren, dass gleich auf derselben Versammlung wieder falsche Behauptungen in die Welt gesetzt werden? So wird z.B. unterstellt, die GAL halte vom Sparen nichts und wolle nur die Steuern erh&ouml;hen. 
</p>
<p>
Richtig ist: Von den rund 11,8 Mio. &euro; im Sparpaket h&auml;tten wir ca. 10,5 Mio. problemlos mittragen k&ouml;nnen. Nicht akzeptabel waren f&uuml;r uns aber die Grundschulschlie&szlig;ungen, das Zerschlagen der Treffs und die drastische Erh&ouml;hung der Elternbeitr&auml;ge bei KITAs, Tagespflege und OGS, wie sie nun von CDU/FDP/SPD beschlossen wurden. Wir haben in den Beratungen deshalb Vorschl&auml;ge &uuml;ber 1,5 Mio. &euro; vorgelegt, wie dies vermieden werden und trotzdem die notwendigen 11,8 Mio. erreicht werden k&ouml;nnten. Statt der Grundschulen wollten wir lieber eine zus&auml;tzliche weiterf&uuml;hrende Schule ins Sparkonzept schreiben. Denn schon damals war abzusehen, dass wir dort mehr schlie&szlig;en m&uuml;ssen als im Konzept vorgesehen. Da wollte die CDU aber lieber nicht dran.
</p>
<p>
Richtig ist, dass zu unserem Vorschlag auch eine geringe Erh&ouml;hung der Grundsteuer B geh&ouml;rte. Damit h&auml;tten die Treffs in vollem Umfang erhalten und die OGS-/KITA-Beitr&auml;ge niedrig gehalten werden k&ouml;nnen, weil alle Mendener B&uuml;rger einen kleinen, solidarischen Beitrag geliefert h&auml;tten. Die CDU verschweigt, dass sie ebenfalls Mehreinnahmen erzielen will, sie hat sich nur f&uuml;r einen anderen Weg entschieden: Sie will lieber nur die Eltern extrem belasten &uuml;ber h&ouml;here Geb&uuml;hren und mehrfache Beitr&auml;ge f&uuml;r Geschwisterkinder in der OGS.
</p>
<p>
Richtig ist, dass wir als GAL immer betont haben, dass auch wir sparen wollen. Aber bitte an den richtigen Stellen und nicht mit solch falschen Schwerpunkten. Wir nehmen es ernst, Menden als familienfreundliche Stadt aufzustellen. Deswegen haben wir gegen dieses Sparpaket gestimmt, weil es unsozial ist und insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien trifft.&quot;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Tue, 13 Mar 2012 01:35:19 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/der-cdu-fehlen-die-sachargumente</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Elternproteste erfolglos: 30% Erhöhung der KITA-Beiträge beschlossen</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/elternproteste-erfolglos-erhoehung-kita-beitraege-beschlossen</link>  <description><![CDATA[ Wir sind entsetzt, dass sich durch das Engagement der vielen Eltern und durch das deutliche Votum der WP-Leser nichts, aber auch gar nichts bewegt bez&uuml;glich der Entscheidung der Ratsmehrheit &uuml;ber die Kita-Geb&uuml;hren. CDU und SPD haben gestern die 30%ige Erh&ouml;hung der Beitr&auml;ge zum n&auml;chsten Kindergartenjahr beschlossen. Zudem m&uuml;ssen nun auch kinderreiche Familien in den Stufen 2 und 3 Beitr&auml;ge zahlen - bisher waren sie befreit. 
<p>
Dem hatte der Kinder- und Jugendhilfeausschuss bereits in 2 Sitzungen widersprochen. Die Kompromisslinie des KJHA hat f&uuml;r CDU und SPD keine Rolle gespielt. <br />
Das Votum des zust&auml;ndigen KJHA war eindeutig: Die Familien sollen nicht &uuml;ber die Ma&szlig;en belastet werden, er empfahl lediglich eine moderate Erh&ouml;hung der Elternbeitr&auml;ge von 5% in diesem Jahr. Demgegen&uuml;ber stehen per Ratsbeschluss nun 30%!!! <br />
Wir fragen uns, ob der Fachausschuss KJHA &uuml;berhaupt noch eine Rolle spielt.
</p>
<p>
Die einzigen, die f&uuml;r einen Sparbeitrag eine machbare Alternative zu den massiven Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen entwickelt haben, sind wir Gr&uuml;nen: 1-2 Euro Mehrbelastung pro Haushalt - daf&uuml;r aber keine einseitige gravierende Belastung der Familien mit Kindern.
</p>
<p>
Die FDP duckt sich im entscheidenden Moment weg und will gar nichts entscheiden, nennt keinen Alternativvorschlag und versteckt sich dahinter, dass sie irgendwann mal was finden wird im Haushalt als Deckungsvorschlag - wohl wissend, dass eine konkrete Entscheidung zu den Elternbeitr&auml;gen jetzt anstand. Fakt ist aber, dass sie verantwortlich ist f&uuml;r die Sparpaketsentscheidung und die darin klar enthaltenen Mehreinnahmen von 300.000 &euro; bei den Elternbeitr&auml;gen, die nun umgesetzt werden.
</p>
<p>
Die USF begr&uuml;ndet ihr Nein damit, dass sie erstmal die Kosten f&uuml;r die KITAs hinterfragen und auf das N&ouml;tigste senken wollen. Aus unserer Sicht ist das eine gef&auml;hrliche Diskussion, die letztlich die Senkung von Standards und Qualit&auml;t zum Ziel hat. Auch wollen sie die Kosten von Pl&auml;tzen in Kitas und bei Tagesm&uuml;ttern gegen&uuml;ber stellen. Das macht keinen Sinn, denn beide Institutionen erf&uuml;llen einen eigenst&auml;ndigen Auftrag. Wir k&ouml;nnen nicht sagen: Tagesm&uuml;tter sind billiger, also sparen wir bei den Kitas ein. Auch die USF hat gestern keinen konkreten und umsetzbaren Vorschlag zu den Beitr&auml;gen geliefert.
</p>
<p>
Nur erg&auml;nzend, weil es gestern nicht direkt Thema war:<br />
Durch den Sparpaketsbeschluss vom Dezember m&uuml;ssen ab dem Sommer auch Geschwisterkinder in einer offenen Ganztagsschule den vollen Beitrag zahlen - eine weitere erhebliche Belastung der Eltern, die noch oben drauf kommt! Auch hierzu hatten wir Gr&uuml;nen im Dezember beantragt, dies aus dem Sparpaket zu streichen.
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Wed, 29 Feb 2012 14:36:32 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/elternproteste-erfolglos-erhoehung-kita-beitraege-beschlossen</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Podiumsdiskussion zur Zukunft der KITAs und Tagespflege am 07. März</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/podiumsdiskussion-zur-zukunft-der-kitas-und-tagespflege-am-07.-merz</link>  <description><![CDATA[ <p>
&nbsp;
</p>
<p>
Am 07. M&auml;rz von 18 - 20 Uhr laden die Mendener Gr&uuml;nen gemeinsam mit der GEW (Gewerkschaft f&uuml;r Erziehung und Wissenschaft) ein in den B&uuml;rgersaal zu einer 
</p>
<p>
<strong>Podiumsdiskussion: <br />
Kitas und Tagespflege unter Spardruck - Vereinbarkeit von Familie und Beruf selbstverst&auml;ndlich auch in Menden?</strong>
</p>
<p>
Unsere Veranstaltung richtet sich an alle Betroffenen und Interessierten: M&uuml;tter und V&auml;ter, Erzieherinnen und Erzieher, Tagespflegepersonen, Tr&auml;ger von Bildungseinrichtungen, Leiterinnen und Leiter der KITAS
</p>
<p>
- Bieten wir jungen M&uuml;ttern und V&auml;tern die guten und verl&auml;sslichen Betreuungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r ihre Kinder, die sie brauchen, um ihrem Beruf nachgehen zu k&ouml;nnen?<br />
- Ist die Betreuung f&uuml;r die Familien noch bezahlbar?<br />
- Nutzen wir das gro&szlig;e Potential an Lernfreude und Lernf&auml;higkeit, das Kinder im Vorschulalter mitbringen?<br />
- Erf&uuml;llen wir das Menschenrecht auf selbstverst&auml;ndliche Teilhabe von behinderten Kindern am fr&uuml;hen Bildungssystem?<br />
- Verhindert der Spardruck eine qualit&auml;tsvolle und gerechte Bildung durch gr&ouml;&szlig;ere Gruppen, weitere Wege, schlechtere Bezahlung der Tagesm&uuml;tter?<br />
- Was k&ouml;nnen wir tun, damit Anspruch und Wirklichkeit nicht auseinanderklaffen?
</p>
<p>
Antworten auf solche Fragen rund um die Kinderbetreuung und Bildung, wollen wir mit Hilfe eines Fachpodiums beantworten:
</p>
<ul>
	<li>MdL Andrea Asch, kinder- und familienpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen im Landtag</li>
	<li>Heike Berkes, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Menden</li>
	<li>Simone Ervens, Vorsitzende des Jugendamtelternrates der Stadt Menden</li>
	<li>Halime Goekcek, berufst&auml;tige Mutter (angefragt)</li>
	<li>Pfarrer Hoffmann, Mitglied des KJHA als Vertreter der Ev. Kitas</li>
	<li>Norbert Hocke, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Leiter des Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit</li>
	<li>Dieter Michel, Fachbereichsleiter Jugend, Familie, Bildung und Soziales</li>
	<li>Landesverband Kindertagespflege NRW (angefragt)</li>
</ul>
<p>
Die Moderation &uuml;bernimmt Herr Puhl, Leiter der VHS Menden-Hemer-Balve.
</p>
<p>
Hier unsere Einladung als PDF zum Download und Weiterreichen:
</p>
<p>
<a href="assets/files/Handzettel KITA-Veranstaltung2.pdf"><img alt="Die Einladung als Werbe-Blatt" height="694" src="assets/images/Bilder%202012/Einladung%20Zukunft%20KITAs.jpg" width="500" /></a> 
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 16:38:51 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/podiumsdiskussion-zur-zukunft-der-kitas-und-tagespflege-am-07.-merz</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>GAL-Alternative zur Erhöhung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/gal-alternative-zur-erhehung-der-elternbeitrege-fer-die-kinderbetreuung</link>  <description><![CDATA[ <p>
Wir begr&uuml;&szlig;en es, dass sich Eltern so deutlich zu Wort gemeldet haben zum Thema Kita-Geb&uuml;hren und Geldleistungen f&uuml;r Tagesm&uuml;tter. Und wir begr&uuml;&szlig;en es, dass der Kinder- und Jugendhilfeausschuss seiner Verantwortung f&uuml;r die Belange der Familien in unserer Stadt gerecht wird, sich nicht dem Finanzdiktat beugt. Der Fachausschuss ist geradlinig dabei geblieben, dass die Kita-Geb&uuml;hren nicht extrem erh&ouml;ht werden sollen. 
</p>
<p>
Beispielrechnungen, die die Verwaltung vorgelegt hat, zeigen die drastischen Konsequenzen aus dem Sparbeschluss von CDU, FDP, SPD aus dem letzten Rat. So steigen Beitr&auml;ge f&uuml;r Familien z.B.
</p>
<ul>
	<li>von beitragsfrei auf 159 Euro bzw. </li>
	<li>von 130 auf 234 Euro bzw. </li>
	<li>von 199 auf 259 Euro.</li>
</ul>
<p>
Wichtig ist uns zu betonen, dass es sich hierbei nicht um eine Empfehlung des Fachbereiches der Verwaltung handelt, sondern um die Umsetzung des Sparbeschlusses von CDU, FDP und SPD.
</p>
<p>
Im Beisein der betroffenen Eltern und angesichts dieser deutlichen Konsequenzen verteidigten die Verantwortlichen den eigenen Sparbeschluss nicht mehr. Im Gegenteil, vor den Eltern hie&szlig; es dann vonseiten der FDP, sie seien auch nicht f&uuml;r eine solche Belastung der B&uuml;rger. Im Dezember noch hatten sie sich damit gebr&uuml;stet, die Stadt mit ihrem Sparbeschluss aus den Schulden herauszuholen.<br />
Ob sie den Familien diese Belastung zumuten oder nicht, das k&ouml;nnen CDU, SPD und FDP in der n&auml;chsten Ratssitzung unter Beweis stellen. 
</p>
<p>
Es gibt einen familienfreundlicheren und solidarischen Weg: Die GAL hat eine Erh&ouml;hung der Grundsteuer vorgeschlagen. Mit einer Erh&ouml;hung um 30 Punkte von 440 auf 470 k&ouml;nnte eine Erh&ouml;hung der Elternbeitr&auml;ge g&auml;nzlich vermieden werden. 
</p>
<p>
F&uuml;r unsere Beispielrechnung nehmen wir eine bereits im oberen Level angenommene Grundsteuer B von 440 &euro; an. F&uuml;r die allermeisten Haushalte - ob im eigenen Haus oder in einer Mietwohnung - wird die tats&auml;chliche Grundsteuer weit darunter liegen. Eine Erh&ouml;hung um 30 Punkte entspricht dann 30 &euro; pro Jahr bzw. 2,50 &euro; pro Haushalt und Monat. <br />
Oder anders: 30 Punkte bedeuten knapp 7% Erh&ouml;hung - da kann ja jeder schnell selbst ausrechnen, wie gering sich diese Erh&ouml;hung f&uuml;r den eigenen Haushalt in der Praxis auswirkt.
</p>
<p>
Im Gegensatz dazu werden bei dem Versuch, diese Summen &uuml;ber die Elternbeitr&auml;ge in der Kinderbetreuung zu erreichen, selbst schon in mittleren Einkommensgruppen Familien mit Kindern in KITAs mit Summen von teilweise weit &uuml;ber 100 &euro; im Monat zus&auml;tzlich belastet.
</p>
<p>
&Uuml;brigens liegt Menden beim Grundsteuersatz deutlich unter allen umliegenden St&auml;dten! F&uuml;r uns ist daher klar: Die solidarische und gerechtere L&ouml;sung ist eine Umlage &uuml;ber die Grundsteuer B auf alle B&uuml;rger, statt speziell Familien unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hoch zu belasten.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 15:36:45 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/gal-alternative-zur-erhehung-der-elternbeitrege-fer-die-kinderbetreuung</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>So darf man mit Bürgeranträgen nicht umgehen</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/so-darf-man-mit-bergerantregen-nicht-umgehen</link>  <description><![CDATA[ <p>
Im Rat wurde heute die &Auml;nderung der Hauptsatzung und der Gesch&auml;ftsordnung - quasi der Arbeitsgrundlagen der Lokalpolitik - beschlossen. Wir haben gegen diese &Auml;nderung gestimmt, weil der nun vorgesehene Umgang mit B&uuml;rgerantr&auml;gen und die Kompetenzerweiterung des Haupt- und Finanzausschuss gegen&uuml;ber den Fachaussch&uuml;ssen in die falsche Richtung gehen. Hier eine detailliertere Begr&uuml;ndung:
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
1.	Der Haupt- und Finanzausschuss kann zuk&uuml;nftig direkt &uuml;ber B&uuml;rgerantr&auml;ge entscheiden
</p>
<p>
In der Zust&auml;ndigkeitsordnung f&uuml;r die Aussch&uuml;sse ist geregelt, dass die einzelnen Fachaussch&uuml;sse &uuml;ber Angelegenheiten aus ihrem Bereich selbst entscheiden oder sonst zumindest vorberaten. So kamen bisher auch B&uuml;rgerantr&auml;ge zu einer Fachfrage in den jeweiligen Fachausschuss und wurden dort entschieden oder mit einer Empfehlung an den Rat geleitet. Zuk&uuml;nftig kommen solche B&uuml;rgerantr&auml;ge als erstes in den Haupt- und Finanzausschuss und der kann dar&uuml;ber direkt entscheiden. 
</p>
<p>
Ohne Beratung im Fachausschuss kann dort also demn&auml;chst z.B. entschieden werden &uuml;ber das Kulturprogramm, Jugendtreffs, Verkehrsplanungen, Umweltangelegenheiten usw. Wir bef&uuml;rchten, dass demn&auml;chst &uuml;ber Anregungen der B&uuml;rger vorschnell, unter finanziellen Gesichtspunkten und ohne eine fachliche Abw&auml;gung im eigentlich zust&auml;ndigen Ausschuss entschieden wird.
</p>
<p>
Akzeptabel w&auml;re gewesen, wenn der Haupt- und Finanzausschuss das Verfahren zum einzelnen B&uuml;rgerantrag organisiert. Er h&auml;tte z.B. kl&auml;ren k&ouml;nnen, welcher Fachausschuss beteiligt werden soll, ob dazu von der Verwaltung eine Vorlage erstellt werden soll, welche Aspekte wichtig sein und darin schon aufgegriffen werden k&ouml;nnten. Dann geh&ouml;rt der B&uuml;rgerantrag aus unserer Sicht aber dahin, wo die Fachleute daf&uuml;r sitzen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
2.	Das Rederecht zu B&uuml;rgerantr&auml;gen ist gestrichen
</p>
<p>
Wir haben in Menden im Vergleich zu anderen St&auml;dten eine sehr hohe Zahl von B&uuml;rgerantr&auml;gen. Das ist grunds&auml;tzlich mal ein gutes Zeichen: B&uuml;rger wollen mitgestalten, bringen ihre Ideen, eigene Anliegen, eigene Interessen ein. 
</p>
<p>
Bisher konnten die Antragsteller von B&uuml;rgerantr&auml;gen in Rat oder Ausschuss den Politikern ihren Wunsch noch einmal pers&ouml;nlich vortragen und z.B. dar&uuml;ber bestimmte Aspekte noch einmal hervorheben. Dieser Umgang mit B&uuml;rgerantr&auml;gen  ist f&uuml;r uns auch eine Wertsch&auml;tzung diesen B&uuml;rgern gegen&uuml;ber. 
</p>
<p>
Nun gibt es kein Anrecht mehr auf eine m&uuml;ndliche Begr&uuml;ndung, es kann nur ggf. vom Ausschuss oder Rat einger&auml;umt werden. Wenn die Mehrheit des Ausschusses das nicht will, m&uuml;ssen die B&uuml;rger schweigen. Damit geht eine wichtige M&ouml;glichkeit der politischen Beteiligung verloren. 
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 03:44:32 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/so-darf-man-mit-bergerantregen-nicht-umgehen</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Bahnhofs-Chronologie: Es hätte ganz anders laufen können</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/bahnhofs-chronologie-es-hette-ganz-anders-laufen-kennen</link>  <description><![CDATA[ <p>
Die WP hat auf einer Doppelseite die verschiedenen Bauprojekte vorgestellt, die im Laufe des letzten Jahrzehnts f&uuml;r das Bahnhofsgel&auml;nde geplant wurden. Aber eben nur die Bauprojekte und nicht andere diskutierte M&ouml;glichkeiten f&uuml;r das Gel&auml;nde. Die Mendener Gr&uuml;nen erg&auml;nzen die Chronologie der Bahnhofspl&auml;ne deshalb um eine wichtige Facette:
</p>
<p>
Die Entwicklungsgeschichte der vielen Bahnhofspl&auml;ne, von denen erst der j&uuml;ngste nach ca. 12 Jahren nun verwirklicht wird, macht eines sehr deutlich: Die Stadt Menden konnte die vielen Jahre &uuml;ber nur defensiv reagieren. Investoren legten Pl&auml;ne vor, mit denen sie sich eine Rentabilit&auml;t versprachen - kein leichtes Unterfangen an dieser Stelle. Schlie&szlig;lich handelt es sich um ein schmales Bahngel&auml;nde mit Leitungen, Widmungen, Altlasten und besonderen Auflagen. Alle Pl&auml;ne stimmen in einem &uuml;berein: Handelsfl&auml;chen oder Raum f&uuml;r Freizeitkonsum in gro&szlig;er Dimension - schlie&szlig;lich muss dem hohen Invest ein entsprechender Gewinn gegen&uuml;berstehen.
</p>
<p>
Die Bahnhofsgeschichte aber h&auml;tte ganz anders laufen k&ouml;nnen. Nachdem die DB damals ihre Empfangsgeb&auml;ude und die Fl&auml;chen in ganz NRW ver&auml;u&szlig;erte, legte die Rot-Gr&uuml;ne Landesregierung das Programm &bdquo;Bahnfl&auml;chenpool&quot; auf. Es sollte die guten st&auml;dtebaulichen Entwicklungschancen f&uuml;r diese Fl&auml;chen und Geb&auml;ude im Herzen der St&auml;dte erm&ouml;glichen. Denn die einzelnen Kommunen konnten nur durch den Kauf die Planungshoheit erlangen - waren damit aber finanziell &uuml;berfordert. Deshalb handelte das Land mit der Bahn Sonderkonditionen aus f&uuml;r viele Fl&auml;chen und Geb&auml;ude, sozusagen im Paketpreis. Die St&auml;dte konnten daraufhin Schritt f&uuml;r Schritt  ermitteln, welche Nutzung an dieser Stelle f&uuml;r die eigene Stadt vorteilhaft ist. Nahezu alle umliegenden St&auml;dte haben dieses attraktive Angebot angenommen. Sie haben Nutzungen f&uuml;r die historischen Geb&auml;ude und die umliegenden Gel&auml;nde gefunden und verwirklicht.
</p>
<p>
In Menden scheiterte der Versuch der Gr&uuml;nen schon im ersten Schritt: Der Antrag, sich dieses hilfreiche Programm im Rat vorstellen zu lassen von Vertretern der Landesregierung, wurde von der Mehrheit abgelehnt.<br />
&bdquo;Lass das mal die Investoren machen&quot; hie&szlig; es vonseiten der CDU. Und damit begann die Defensive und der Verfall. Das Ergebnis ist nun nach vielen Jahren ein Einkaufszentrum mit der Notwendigkeit einer Erschlie&szlig;ungsstra&szlig;e parallel zur Fu&szlig;g&auml;ngerpromenade.
</p>
<p>
Es h&auml;tte also auch ganz anders kommen k&ouml;nnen. Mit Bahnfl&auml;chenpool w&auml;re vielleicht der Plan der B&uuml;rgerinitiative  &bdquo;Untere Promenade&quot; verwirklicht worden mit Park entlang der H&ouml;nne, mit einem Ausbildungsbahnhof und Gastronomie oder ein Entwicklungszentrum f&uuml;r ressourcensparende Technologien oder ...wer wei&szlig;? Ganz sicher aber w&auml;re das gro&szlig;e b&uuml;rgerschaftliche Engagement von vielen Seiten wie z.B. der Kirchengemeinden oder der Architekteninitiativen nicht v&ouml;llig ins Leere gelaufen.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 03:10:45 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/bahnhofs-chronologie-es-hette-ganz-anders-laufen-kennen</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Baumfällungen an Promenade / Bringhof</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/baumfellungen-an-promenade-bringhof</link>  <description><![CDATA[ Heute wird im Ausschuss f&uuml;r Umwelt/Planen/Bauen &uuml;ber die F&auml;llung einiger B&auml;ume an der Promenade im Bereich des Bringhofs abgestimmt. Hierzu erkl&auml;rt Peter K&ouml;hler, Fraktionssprecher der GAL:
<p>
&quot;Der Erhalt der Promenade und der begleitenden B&auml;ume wurde im Vorfeld des Bahnhofsprojekts von vielen Seiten thematisiert. Bei der Vorstellung der Pl&auml;ne war uns und den Mendener B&uuml;rgern versichert worden, dass dort kein Baum angetastet werden m&uuml;sse - ausdr&uuml;cklich auch an der Engstelle am Bringhof. Diese Aussage war f&uuml;r viele GAL-Ratsmitglieder eines der Kriterien f&uuml;r die Zustimmung zum Bahnhofsprojekt.
</p>
<p>
Der aktuelle Vorschlag der Bauverwaltung, nun doch einige B&auml;ume zu entfernen, ist fachlich nachvollziehbar: Die B&auml;ume dort w&uuml;rden zu sehr beengt, die zum Ausgleich vorgesehenen Neupflanzungen bieten an anderen Stellen die Chance, die Qualit&auml;t der Promenade nachhaltig zu verbessern. Deswegen stimmen wir dem Vorschlag aus fachlichen Gr&uuml;nden zu. Wir werden uns zudem im Ausschuss daf&uuml;r einsetzen, dass auch an der Engstelle eine Neuanpflanzung von Geh&ouml;lzen erfolgt, die den Charakter der Promenade dort dauerhaft erh&auml;lt.
</p>
<p>
Allerdings irritert es schon, dass nicht von Anfang an klar benannt wurde, dass es hier f&uuml;r die B&auml;ume im wahrsten Sinne des Wortes eng werden k&ouml;nnte, und jetzt mit einer erg&auml;nzenden Vorlage nun doch die F&auml;llung einiger B&auml;ume vorgeschlagen wird. Es w&auml;re transparenter und f&uuml;r die B&uuml;rger verst&auml;ndlicher gewesen, wenn dies gleich zusammen mit den Bahnhofsbeschl&uuml;ssen dargestellt worden w&auml;re.&quot;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 12:11:14 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/baumfellungen-an-promenade-bringhof</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Kostenaufstellung der Grundschule Schwitten endlich auf den Tisch!</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/kostenaufstellung-der-grundschule-schwitten-endlich-auf-den-tisch</link>  <description><![CDATA[ <p>
Im <a href="http://www.gruene-menden.de/themen-in-menden/erklerung-zum-haushalt-2012-und-sanierungskonzept-bis-2021">Sparkonzept ist u.a. die Schlie&szlig;ung der Grundschule Schwitten</a> vorgesehen. Aufgrund der Aussage von B&uuml;rgermeister und Bezirksregierung in der entscheidenden Ratssitzung, dass Ver&auml;nderungen durchaus m&ouml;glich seien, wenn es entsprechende Kompensationen gebe, suchen die Schwittener B&uuml;rger nun nach solchen Kompensationsm&ouml;glichkeiten. Sie wollen daraus ggf. einen Vorschlag zu erarbeiten, wie Kosten gespart und die Schule dennoch erhalten bleiben kann. Daf&uuml;r brauchen sie als Grundlage aber erstmal eine vern&uuml;nftige &Uuml;bersicht &uuml;ber die einzelnen Kostenpositionen. Deshalb haben sie schon am 10. Januar eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Dort jedoch wird blockiert, die Anfrage wurde bis heute nicht beantwortet.
</p>
<p>
Dazu erkl&auml;rt Peter K&ouml;hler, Sprecher der GAL-Fraktion: 
</p>
<p>
Nachdem es um die eigentlich doch so einfache Anfrage der Schwittener Eltern, wie sich die 103.000 &euro; Kosten f&uuml;r ihre Grundschule zusammensetzen, die die Stadt durch die Schlie&szlig;ung einsparen will, nun so viel Hickhack gegeben hat und nach den aktuellen Presseberichten immer noch nicht klar ist, ob ihre Anfrage &uuml;berhaupt beantwortet wird (und wenn ja, wann und in welchem Umfang), hat die GAL-Fraktion nachfolgende Anfrage f&uuml;r die Ratssitzung am n&auml;chsten Dienstag gestellt. Wir gehen davon aus, dass wenigstens diese Anfrage einer Fraktion nun beantwortet wird und dies in der &ouml;ffentlichen Ratssitzung.
</p>
<p>
<em><br />
Sehr geehrter Herr Fleige,</em>
</p>
<p>
<em>die GAL-Fraktion bittet um schriftliche Beantwortung der nachfolgenden Anfrage / folgende schriftliche Mitteilung in der Ratssitzung am 31.01.2012:</em>
</p>
<p>
<em>Wie setzen sich die Kosten von 103.000 &euro; zusammen, die im Beratungskonzept als Sparpotential bei der Grundschule St. Michael Schwitten errechnet wurden?</em>
</p>
<p>
<em>Sofern dies nicht aus der o.g. Zusammenstellung bereits ersichtlich bzw. darin enthalten ist:<br />
Welche j&auml;hrlichen Kosten sind f&uuml;r Hausmeistert&auml;tigkeiten anzusetzen?<br />
Welche j&auml;hrlichen Kosten entstehen zurzeit f&uuml;r die Sch&uuml;lerbef&ouml;rderung?<br />
Wie hoch werden die zus&auml;tzlichen Kosten gesch&auml;tzt, die bei der Verlegung zum Stammschul-Standort f&uuml;r die Sch&uuml;lerbef&ouml;rderung neu entstehen?<br />
</em>
</p>
<p>
<em>Peter K&ouml;hler<br />
(Sprecher der GAL-Fraktion) </em>
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:47:05 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/kostenaufstellung-der-grundschule-schwitten-endlich-auf-den-tisch</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Familienpass - so schnell wird Service zum Zwang</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/familienpass-so-schnell-wird-service-zum-zwang</link>  <description><![CDATA[ <p>
Im Sportausschuss sprachen sich CDU, FDP, USF und SPD daf&uuml;r aus, dass der erm&auml;&szlig;igte Eintritt f&uuml;r alle Kinder und Jugendlichen gestrichen wird. Stattdessen soll er zuk&uuml;nftig nur noch bei Vorlage eines Familienpasses genehmigt werden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Die GAL erkl&auml;rte am 13.01. dazu:
</p>
<p>
Familienpass: H&uuml;rde oder b&uuml;rokratische Hilfe?
</p>
<p>
Gegen unsere Stimmen der GAL-Fraktion wurde im Sportausschuss die Beibehaltung der generellen Erm&auml;&szlig;igung f&uuml;r Kinder/Jugendliche von der Mehrheit der  Fraktionen abgelehnt. Stattdessen stimmten CDU, SPD und FDP daf&uuml;r, dass es erm&auml;&szlig;igten Eintritt nur noch geben soll, wenn die Eltern einen Familienpass der Stadt Menden beantragt haben.  
</p>
<p>
Damit m&uuml;ssen nun zwei Drittel der Mendener Kinder und Jugendlichen den vollen Eintritt von 4 &euro; zahlen, weil ihre Eltern diesen Pass nicht beantragt haben, das sind 2,50 &euro; mehr als zuvor. Die Gr&uuml;nde m&ouml;gen vielseitig sein: mangelnder Bekanntheitsgrad, fehlende Sprachkennntnisse, Unsicherheit in Beh&ouml;rdeng&auml;ngen, usw. - f&uuml;r viele Menschen sind das gro&szlig;e H&uuml;rden. <br />
<br />
Leer gehen nun auch alle Kinder aus, die z.B. aus Balve oder Fr&ouml;ndenberg mit ihren Schulfreunden aus Menden einen Nachmittag im Hallenbad verbringen wollen. Auch sie m&uuml;ssen fortan den Erwachsenentarif zahlen.
</p>
<p>
Es w&auml;re doch so einfach gewesen: Kind kommt ins Hallenbad, Kassiererin sieht Kind, es gibt Erm&auml;&szlig;igung und fertig. Jetzt muss die Familie vorher einen Familienpass beantragen, die Kassiererin muss danach fragen und wehe der Pass liegt zu Hause. Und nicht zu vergessen: Der Antrag muss bearbeitet werden, der Pass und Werbung m&uuml;ssen gedruckt werden. Dies sind Gelder, die man pragmatischer f&uuml;r Familien einsetzen kann.
</p>
<p>
Wichtig noch zu erw&auml;hnen: Beide Varianten hatten die gleiche Einsparung kalkuliert, mit der Ausnahme, dass Kinder aus anderen Kommunen auch beg&uuml;nstigt w&uuml;rden. Wir sind der Meinung, dass dies vertretbar gewesen w&auml;re, denn nun ist zu bef&uuml;rchten, dass viele Kinder und Jugendliche ganz fernbleiben.
</p>
<p>
F&uuml;r die GAL-Fraktion<br />
Tina Reers
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
Am 14.01. erschien im Hellweger Anzeiger ein Kommentar, in dem Dirk Becker u.a. erkl&auml;rte, diese Entscheidung des Sportausschusses solle als Vorbild dienen f&uuml;r weitere &Uuml;berpr&uuml;fungen von Geb&uuml;hrenstrukturen z.B. an der Musikschule. Denn so w&uuml;rden speziell Mendener Familien entlastet.<br />
Hierauf haben wir mit einem Offenen Brief geantwortet:
</p>
<p>
Sehr geehrter Herr Becker,
</p>
<p>
die Einsch&auml;tzung in Ihrem Kommentar vom 14.01., dass Erm&auml;&szlig;igungen nur noch f&uuml;r Familienpass-Inhaber vorbildlich seien, k&ouml;nnen wir so gar nicht teilen. In Menden leben gut 7.000 Familien mit mindestens einem minderj&auml;hrigen Kind. Ausgegeben wurden seit 2009 aber nur 2.018 Familienp&auml;sse. Mehr als zwei Drittel der Mendener Kinder und Jugendlichen k&ouml;nnen also zur Zeit keinen erm&auml;&szlig;igten Eintritt im Hallenbad bekommen. 
</p>
<p>
Diese Entwicklung geht in die falsche Richtung! Wollen wir denn wirklich, dass Mendener Eltern erstmal einen Antrag stellen m&uuml;ssen, bevor ihre Kinder in unserer Stadt eine Erm&auml;&szlig;igung erhalten k&ouml;nnen? Wir haben beim Bildungs- und Teilhabepaket im letzten Fr&uuml;hjahr doch erlebt, dass gerade die Familien, die davon profitieren sollten, mit b&uuml;rokratischen Abl&auml;ufen gro&szlig;e Probleme haben.
</p>
<p>
Was ist mit Familien mit besonderen Belastungen, z.B. psychisch kranke Eltern, Alkoholsucht, u.&auml;.? Was ist mit den Jugendlichen, die grade Stress mit ihren Eltern haben? Was ist mit denen, die nicht bei ihren Eltern leben, sondern in einer Betreuungsma&szlig;nahme? Was mit denen, deren Eltern diesen vermeintlich kleinen Schritt nicht schaffen?  Solange diese Risiken der Nichtteilhabe bestehen, w&auml;re der Vorschlag der Verwaltung der Sauberste gewesen.
</p>
<p>
Der Familienpass wurde eingef&uuml;hrt, um &bdquo;eine Steigerung der Serviceleistungen f&uuml;r Familien zu erreichen&quot; - so die Begr&uuml;ndung im damaligen Beschluss. Dies geschieht hier aber nicht - im Gegenteil: Eine bestehende Erm&auml;&szlig;igung f&uuml;r alle Kinder und Jugendlichen (und damit auch f&uuml;r den Geldbeutel der Eltern) wird gestrichen und nur noch denen gew&auml;hrt, die einen solchen Pass haben.<br />
Aus einem Familienpass, der mehr f&uuml;r Familien erreichen sollte, wird pl&ouml;tzlich eine Bedingung, die erf&uuml;llt werden muss.  
</p>
<p>
Wir finden, dass eine Stadt, die familienfreundlich sein will, dies auch selbstverst&auml;ndlich leben muss und nicht an ein Formular kn&uuml;pfen darf!
</p>
<p>
F&uuml;r die GAL-Fraktion<br />
Peter K&ouml;hler
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 12:10:30 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/familienpass-so-schnell-wird-service-zum-zwang</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Auswertung der Straßenverkehrszählungen für A46 und B7</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/auswertung-der-strasenverkehrszehlungen-fer-a46-und-b7</link>  <description><![CDATA[ Eine <a href="http://www.gruene-menden.de/themen-in-menden/pro-a46-argumente-zerschlagen-sich">erste Bewertung der Ergebnisse der aktuellen Stra&szlig;enverkehrsz&auml;hlungen</a> hatten die Mendener Gr&uuml;nen bereits vor einer Woche vorgenommen. Hier nun noch eine genauere Auswertung in Bezug auf die A 46 und die B7.<br />
<p>
Schaut man sich die Verkehrsentwicklung der Z&auml;hlungen 2000, 2005 und 2010 an, so stellt man fest:
</p>
<ul>
	<li>Auf der A46 ist der Verkehr zwischen Hagen und Hemer von 2005 bis 2010 um rund 15% zur&uuml;ckgegangen (die Zahl von 2000 liegt uns hierzu nicht vor).</li>
	<li>Der Verkehr im Verlauf der B7 in Hemer und Menden ist an fast allen Z&auml;hlstellen, die au&szlig;erhalb der Innenst&auml;dte liegen, von 2000 bis 2010 zur&uuml;ckgegangen - und das teilweise erheblich. Der Anstieg an anderen Z&auml;hlstellen f&auml;llt vergleichsweise gering aus.</li>
	<li>Besonders auff&auml;llig: Auf dem St&uuml;ck zwischen Autobahnende und Hemer (also dem &Uuml;bergang von Autobahn auf B7) ist der Verkehr um fast ein Drittel (!) gesunken von 26.370 (im Jahr 2000) &uuml;ber 23.399 (2005) auf nun nur noch 18.083 (2010) - das ist ein R&uuml;ckgang um 8.000 Fahrzeuge!</li>
	<li>Die gleiche Entwicklung ist im weiteren Verlauf zwischen Menden und Wickede festzustellen, hier sank die Zahl von 10.600 (2000) auf 9.354 (2010).</li>
	<li>Unser Fazit also: Der Regional-/Durchgangsverkehr ist eindeutig gesunken, dies besonders in Hemer. Ausgerechnet dort, wo die Autobahn gebaut werden und entlasten soll, ist der Verkehr immens gesunken. <br />
	Lediglich innerst&auml;dtisch ist der Verkehr teilweise angestiegen - das scheint aber &quot;hausgemacht&quot;. </li>
</ul>
<p>
Das Argument der Bef&uuml;rworter des Weiterbaus, das Verkehrsaufkommen auf der B7 habe deutlich zugenommen, wird von diesen Zahlen eindeutig widerlegt. Die Autobahn wird als L&ouml;sung f&uuml;r regionale Verkehrsprobleme nicht gebraucht. 
</p>
<p>
F&uuml;r die Probleme im innerst&auml;dtischen Bereich kann eine Autobahn keine L&ouml;sung sein. Sie haben andere Ursachen und m&uuml;ssen von den St&auml;dten mit intelligenten und individuellen Verkehrsl&ouml;sungen vor Ort angepackt werden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 12:00:48 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/auswertung-der-strasenverkehrszehlungen-fer-a46-und-b7</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Fortschreibung des interkommunalen Verkehrsentwicklungsplan beantragt</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/fortschreibung-des-interkommunalen-verkehrsentwicklungsplan-beantragt</link>  <description><![CDATA[ <p>
Was sind die verkehrspolitischen Konsequenzen aus den Ergebnissen der Verkehrsz&auml;hlung durch das Bundesamt f&uuml;r das Stra&szlig;enwesen? W&uuml;rde die A46 die Situation versch&auml;rfen oder Entlastung bringen? Gibt es erfolgversprechende Ma&szlig;nahmen, Verkehrsvermeidungsstrategien, z.B. durch Anreize, auf das Fahrrad oder den &Ouml;PNV umzusteigen, um die Lebensqualit&auml;t f&uuml;r die Anwohner der belasteten Stra&szlig;en zu erh&ouml;hen? 
</p>
<p>
Diese Fragen k&ouml;nnen aus Sicht der Gr&uuml;nen durch ein integriertes Verkehrskonzept in unserer Region beantwortet werden. Im Jahre 2003 wurde ein solches Konzept in Zusammenarbeit der St&auml;dte Hemer-Menden-Iserlohn erstellt. Die Gr&uuml;nen m&ouml;chten nun erreichen, dass dieser bestehende Rahmenplan mit den neuesten Daten aktualisiert und fortgeschrieben wird. Nur mit korrekten Unterlagen k&ouml;nnen verkehrspolitisch sinnvolle Entscheidungen getroffen werden.
</p>
<p>
Die Ratsfraktion Gr&uuml;n-Alternative Liste beantragt deshalb, dass der zust&auml;ndige Ausschuss in seiner n&auml;chsten Sitzung &uuml;ber diesen Punkt ber&auml;t:
</p>
<p>
Antrag: 
</p>
<p>
Die Stadt Menden m&ouml;ge sich in Abstimmung mit den St&auml;dten Iserlohn und Hemer f&uuml;r die Fortschreibung des Interkommunalen Verkehrsentwicklungsplanes Hemer-Menden-Iserlohn einsetzen.
</p>
<p>
Begr&uuml;ndung:
</p>
<p>
Der zur Zeit g&uuml;ltige Interkommunale Verkehrsentwicklungsplan Hemer-Menden-Iserlohn wurde im Jahr 2003 erarbeitet und basiert z.T. auf noch &auml;lteren Daten. Wie die Verkehrsz&auml;hlung des Bundesamtes f&uuml;r das Stra&szlig;enwesen aktuell gezeigt hat, stimmt die tats&auml;chliche Verkehrsentwicklung der letzten Jahre nicht mit den prognostizierten Zahlen &uuml;berein. 
</p>
<p>
Um fundierte verkehrspolitische Entscheidungen treffen zu k&ouml;nnen, brauchen wir eine Fortschreibung und Aktualisierung des bestehenden Planes.
</p>
<p>
F&uuml;r die urspr&uuml;ngliche Rahmenplanung des VEP wurden Leistungen des Institutes f&uuml;r Verkehrswirtschaft (IGS) eingekauft. Zu pr&uuml;fen w&auml;re, ob Kosten f&uuml;r eine Fortschreibung vermieden werden k&ouml;nnen, indem die st&auml;dtischen Verkehrsexperten die aktuellen Daten in den bestehenden Rahmenplan einarbeiten.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Sun, 15 Jan 2012 11:44:25 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/fortschreibung-des-interkommunalen-verkehrsentwicklungsplan-beantragt</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Pro-A46 Argumente zerschlagen sich</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/pro-a46-argumente-zerschlagen-sich</link>  <description><![CDATA[ <p>
Die Mendener Gr&uuml;nen reagieren auf die aktuellen Entwicklungen zur A46: 
</p>
<p>
Die von den Bef&uuml;rwortern der A46 vorgebrachten Argumente zerschlagen sich zusehens.  Aktuell zeigt sich: Weder die viel beschworene regionale Einigkeit in Politik und Wirtschaft noch der behauptete Bedarf stimmt. 
</p>
<p>
Der Versuch der A46-Bef&uuml;rworter, durch die Unterschrift der B&uuml;rgermeister der betroffenen St&auml;dte, einen einheitlichen politischen Willen darzustellen, ist bekanntlich gescheitert. Die B&uuml;rgermeister der St&auml;dte Wickede und Menden haben ein Pro A46 nicht unterschrieben. 
</p>
<p>
Ebensowenig Substanz ist an dem erzeugten Bild, die Wirtschaft fordere unisono den Bau der A46. Eine repr&auml;sentative Befragung der Mendener Unternehmer durch die Wirtschaftsf&ouml;rderungsgesellschaft beweist das Gegenteil. Die Frage &bdquo;Wie zufrieden sind Sie mit der Autobahnanbindung?&quot;. beantworteten 6,6 % mit &bdquo;sehr zufrieden&quot;, 42,4 % mit &bdquo;zufrieden&quot;. Nur 27,4 % bewerteten den jetzigen Zustand mit &bdquo;nicht zufrieden&quot;. 
</p>
<p>
Auch das dritte Hauptargument der Bef&uuml;rworter, n&auml;mlich die angenommene starke Zunahme des KFZ-Verkehrs, wurde nun durch konkrete Verkehrsz&auml;hlungen des Bundesamtes f&uuml;r Stra&szlig;enwesen widerlegt. Statt der prognostizierten Steigerungen ging der Verkehr auf der A46 von 2005 bis 2010 im Bereich Hemer um 3% zur&uuml;ck, im Bereich Iserlohn sogar um rund 14%.
</p>
<p>
Das Fazit der Mendener Gr&uuml;nen: 
</p>
<p>
Alle Argumente f&uuml;r den Bau der A46 sind geplatzt. Als Konsequenz f&uuml;r unsere Region fordern sie eine Berichtigung der Grundlagendaten f&uuml;r die A46 sowie einen aktualisierten interkommunalen Verkehrsentwicklungsplan, der einerseits die Ergebnisse der Verkehrsz&auml;hlung ber&uuml;cksichtigt, andererseits alle Verkehrstr&auml;ger mit einbezieht.<br />
Denn zweifelsfrei gibt es f&uuml;r unsere B&uuml;rger an einigen Stellen Belastungen durch den Autoverkehr. Die k&ouml;nnen aber nur durch eine Verkehrswende abgemildert werden, die alle Mobilit&auml;tsformen intelligent miteinander verkn&uuml;pft. Das einseitige Schielen auf die Autobahn muss aufh&ouml;ren. 
</p>
<p>
Dar&uuml;ber hinaus regen die Gr&uuml;nen an, die Befragung der WSG gezielt weiterzuf&uuml;hren, um herauszufinden, welche exakten inhaltlichen Defizite in der Anbindung Mendens bei den Firmen gesehen werden, die sich nicht f&uuml;r zufrieden erkl&auml;rt haben. Mit diesen Ergebnissen k&ouml;nnte man weiterarbeiten und strukturelle Verbesserungen erreichen.
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:16:12 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/pro-a46-argumente-zerschlagen-sich</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Worte zum Jahreswechsel 2011/12</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/worte-zum-jahreswechsel-201112</link>  <description><![CDATA[ <p>
&nbsp;
</p>
<p>
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehen wir Mendener Gr&uuml;nen die politische Jahresbilanz.
</p>
<p>
Das lachende Auge sieht erfreuliche Entwicklungen in Menden in eine nachhaltige, sozial gerechte und umweltfreundliche Richtung. So haben wir es an der Seite von engagierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern beispielsweise geschafft, eine sch&auml;dliche Massentierhaltungsfabrik zu verhindern, die erste Gesamtschule Mendens auf den Weg zu bringen, drastische Erh&ouml;hungen der Kita-Geb&uuml;hren abzuwenden, die Option der umweltfreundlichen Direktverbindung mit der Bahn Hemer-Menden-Dortmund zu erhalten. Die funktionale Situation am Bahnhof wird sich f&uuml;r Reisende und Fahrsch&uuml;ler erfreulich verbessern. Mit dem von uns seit vielen Jahren eingeforderten Klimaschutzkonzept wird sich auch Menden nun endlich planvoll einer der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen unserer Zeit stellen. Um behinderten Kindern die konsequente Teilhabe in allen Lebensbereichen zu erm&ouml;glichen, erarbeiten wir ein ganzheitliches Programm.
</p>
<p>
Das weinende Auge sieht mit gro&szlig;er Sorge auf die Auswirkungen der ungerecht gewichteten Sparbeschl&uuml;sse. F&uuml;r die pr&auml;ventiven Ma&szlig;nahmen im erzieherischen Jugendschutz, die Schuldnerberatung, die &ouml;kumenische Suchtberatung, f&uuml;r Familienberatung und das Angebot F&ouml;rderband, das Jugendlichen im &Uuml;bergang von der Schule in den Beruf begleitet, soll es k&uuml;nftig keine st&auml;dtischen Mittel mehr geben. Gleichzeitig werden weiterhin Verg&uuml;nstigungen &uuml;ber den Familienpass mit der Gie&szlig;kanne verteilt, ganz gleich, wie verm&ouml;gend die Empf&auml;nger sind. Grundschulen sollen ohne Notwendigkeit geschlossen werden, die Stadtteile verlieren dadurch an Lebendigkeit. Den Jugendzentren droht ein personelles auszubluten, denn die Ratsmehrheit lehnte eine Abschirmung vor der Wiederbesetzungssperre ab.
</p>
<p>
Die eindr&uuml;cklichen Mendener Mahnwachen w&auml;hrend der atomaren Katastrophe in Fukushima haben uns den klaren Auftrag zu einer noch ambitionierteren Energiewende erteilt. Dies werden wir ebenso beherzt angehen, wie die Interessen der Menschen unserer Stadt in den Mittelpunkt zu stellen, deren Stimmen sonst kaum geh&ouml;rt werden. Wir laden Sie ein, mit uns diesen Weg beharrlich zu gehen und w&uuml;nschen Ihnen ein erf&uuml;lltes Jahr 2012.
</p>
<p>
F&uuml;r den Vorstand der Mendener Gr&uuml;nen<br />
Ingrid Ketzscher<br />
Dirk Huhn
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:41:42 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/worte-zum-jahreswechsel-201112</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Der Don Quijote aus Hemer</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/der-don-quijote-aus-hemer</link>  <description><![CDATA[ <p>
Ende November freuten wir uns in einer <a href="http://www.gruene-menden.de/themen-in-menden/bezirksregierung-legt-fest-vor-reckbau-erst-potentialuntersuchung-abwarten">Pressemitteilung &uuml;ber den aktuelle Bescheid</a>, dass vor einem Abbau der Schienen zun&auml;chst die Potentialuntersuchung f&uuml;r die Bahnstrecke Hemer-Menden abgewartet werden m&uuml;sse. Nachdem <a href="http://www.derwesten.de/staedte/menden/esken-schimpft-nach-triumpf-auf-mendener-gruene-id6139469.html" target="_blank">Hemers B&uuml;rgermeister Esken uns daraufhin in der Presse erneut hart angriff und uns die unberechtigte Einmischung einer Kleinstpartei aus der Nachbarstadt vorwarf</a>, reagierten sowohl die Mendener Gr&uuml;nen wie auch der Gr&uuml;ne Kreisverband:
</p>
<h2>Reaktion der Mendener Gr&uuml;nen</h2>
<p>
F&uuml;r die Gr&uuml;nen geh&ouml;rt zu einer umwelt- und klimafreundlichen sowie sozial gerechten Verkehrspolitik der Erhalt von sinnvollen  Schienenverbindungen. Schlie&szlig;lich sollen auch Sch&uuml;ler und Senioren, die nicht Autofahren, mobil sein. Unter anderem f&uuml;r dieses Versprechen  sind die Gr&uuml;nen in Menden mit immerhin 12,6 % gew&auml;hlt worden bei der  letzten Kommunalwahl.
</p>
<p>
Nach dem Motto: &bdquo;Nicht nur reden, sondern handeln&quot; haben die Gr&uuml;nen im  Zusammenwirken mit dem Oesetalbahnverein ganz praktisch durch  Sonderfahrten eindrucksvoll dargelegt, dass eine Durchbindung der  Mittelzentren Hemer und Menden mit dem Oberzentrum Dortmund technisch  und fahrplanm&auml;&szlig;ig machbar ist und auch von den B&uuml;rgern gewollt.  Der Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe hat die Strecke in den  Nahverkehrsplan aufgenommen und in diesem Gremium einstimmig  beschlossen, eine Potentialuntersuchung erstellen zu lassen.<br />
Dennoch stellte die Stadt Hemer einen Schienenabbauantrag. 
</p>
<p>
Bei einem  solchen R&uuml;ckbauansinnen gibt es vorgeschriebene Verfahren, die z.B.  regeln, dass betroffene Kommunen, Verb&auml;nde, Kreise in die Entscheidung  einbezogen werden. &Uuml;bereinstimmend baten der M&auml;rkische Kreis und die  Stadt Menden darum, bis zum Vorliegen der einstimmig beschlossenen  Potentialuntersuchung abzuwarten. Der Beirat bei der Unteren Landschaftsbeh&ouml;rde lehnt die Umwandlung der Bahntrasse in einen Radweg  ab und verweist auf bessere, sinnvollere Alternativtrassen f&uuml;r  Radfahrer im Oesetal.
</p>
<p>
Soweit l&auml;uft alles seinen geregelten und demokratischen Gang. Die  Vorw&uuml;rfe von B&uuml;rgermeister Esken, die Mendener Gr&uuml;nen mischten sich  unberechtigterweise ein, sind nicht nachvollziehbar.&nbsp;
</p>
<p>
Der Mendener Rat sprach sich &uuml;brigens einstimmig f&uuml;r die Reaktivierung der Bahnstrecke aus und auch gegen einen R&uuml;ckbau, bevor die Untersuchung des NWL vorliegt. Dann sind also auch die CDU-Parteifreunde aus Menden f&uuml;r Herrn Esken eine nicht ernstzunehmende Kleinstpartei aus der Nachbarschaft?!
</p>
<p>
Ingrid Ketzscher,<br />
Vorsitzende der Mendener Gr&uuml;nen
</p>
<h2>Stellungnahme des Gr&uuml;nen Kreisverbands</h2>
<p>
Der Don Quijote aus Hemer
</p>
<p>
&Auml;hnlich wie der arme Don Quijote, der in schlichten Windm&uuml;hlen m&auml;chtige Riesen zu erkennen glaubte und deren &Uuml;berwindung er als gewaltigen Sieg feierte, bl&auml;st Michael Esken die Mendener Gr&uuml;nen zu einem gewaltigen Gegner auf, den er nun eigenh&auml;ndig besiegt haben will. Schon erstaunlich, welche Macht dieser Ortsverband einer &bdquo;Kleinstpartei&quot; (Esken) offensichtlich hat, sodass  Michael Esken die Weiterentwicklung Hemers gef&auml;hrdet sieht.
</p>
<p>
Was ist wirklich geschehen? Die Stadt Hemer erh&auml;lt die Erlaubnis auf einem kleinen Endst&uuml;ck des Bahntrasse Menden-Hemer die ohnehin an dieser Stelle nicht ben&ouml;tigten Schienen abzubauen, um Platz f&uuml;r den Bau eines Elektromarktes zu erhalten. Gleichzeitig wird der Stadt Hemer untersagt, den f&uuml;r eine Reaktivierung der Bahnstrecke notwendigen Teil der Schienenstrecke zu ver&auml;ndern, bis ein Gutachten &uuml;ber die m&ouml;gliche Wiederinbetriebnahme des Schienenverkehrs entschieden hat. Beides Positionen, die sowohl der Ortsverband Menden, der Stadtverband Iserlohn-Hemer und der Kreisverband der m&auml;rkischen Gr&uuml;nen voll unterst&uuml;tzen.
</p>
<p>
Tatsache ist, dass nicht nur ein paar &bdquo;durchgeknallte&quot; Gr&uuml;ne in Menden die Wichtigkeit eines aktiven Bahnverkehrs zwischen Hemer und Menden erkannt haben, sondern neben allen Gr&uuml;nen in M&auml;rkischen Kreis, dem Kreistag des M&auml;rkischen Kreises, den unterschiedlichsten Vereinen und Organisationen, der Zweckverband Westfalen Lippe und alle Gutachten, die sich mit der Verkehrsentwicklung in unserem Raum befasst haben.
</p>
<p>
Es ist B&uuml;rgermeister Michael Esken, der mit seiner sturen Ablehnung eines &ouml;ffentlichen Schienenverkehrs die Stadt Hemer ins Abseits gef&uuml;hrt hat. Die Erreichbarkeit einer Stadt und ihres Wirtschaftsraumes  wird in Zukunft wesentlich nicht nur an der Anzahl der Autobahnkilometer gemessen, sondern an ihrem Anschluss ans europ&auml;ische Schienennetz. Hier verspielt Hemer und nicht Menden seine Zukunft.
</p>
<p>
Und solange B&uuml;rgermeister Michael Esken nur Beleidigungen statt Argumente f&uuml;r den politischen Gegner &uuml;brig hat, wird eine gedeihliche Zusammenarbeit schwierig.
</p>
<p>
Harald Eufinger,<br />
Kreisvorsitzender der M&auml;rkischen Gr&uuml;nen
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Thu, 22 Dec 2011 11:19:13 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/der-don-quijote-aus-hemer</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item><item>  <title>Erklärung zum Haushalt 2012 und Sanierungskonzept bis 2021</title>  <link>http://gal-menden.de/themen-in-menden/erklerung-zum-haushalt-2012-und-sanierungskonzept-bis-2021</link>  <description><![CDATA[ <p>
Heute wurde der Haushalts-Sanierungs-Plan bis 2021 mit den Stimmen von CDU, FDP und SPD gegen die Stimmen von GAL und USF beschlossen. 
</p>
<p>
Hier nun dazu unsere Presseerkl&auml;rung mit den wichtigsten Positionen in K&uuml;rze, die komplette Haushaltsrede sowie unsere &Auml;nderungsantr&auml;ge, die alle abgelehnt wurden. 
</p>
<h2>Presseerkl&auml;rung&nbsp;</h2>
<p>
Das Sparpaket trifft vor allem Kinder, Jugendliche und Hilfebed&uuml;rftige in unserer Stadt. Als Beispiele:
</p>
<ul>
	<li>Es werden ohne Not gleich drei Grundschulen geschlossen - obwohl die Sparsumme im Schulbereich durch die Entwicklung der weiterf&uuml;hrenden Schulen eh schon zusammen kommen wird</li>
	<li>Bei den Jugendtreffs m&uuml;ssen 380.000 &euro; im Vergleich zum jetzigen Stand weggespart werden, gleichzeitig sollen aber alle Einrichtungen erhalten bleiben. Ein gro&szlig;er Bluff, denn wenn alle Geb&auml;ude bleiben, kann diese Summe nur am Personal gespart werden. Wir haben demn&auml;chst also zwar Treffs, aber nicht gen&uuml;gend Mitarbeiter, um sie f&uuml;r Kinder und Jugendliche zu &ouml;ffnen. Eine Katastrophe f&uuml;r die Jugendarbeit!</li>
	<li>Gestrichen sind z.B. auch die Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Schuldner- und die Suchtberatung in Menden sowie die pr&auml;ventiven Seminare mit Schulklassen zu Drogen, Verh&uuml;tung/Aids, Handy- und Internetnutzung.</li>
	<li>Ebenfalls gestrichen das wichtige Projekt F&ouml;rderband, das Jugendlichen bei Problemen im Berufseinstieg hilft.</li>
</ul>
<p>
Die Beschl&uuml;sse des KJHA wurden undemokratisch &uuml;bergangen. Er hatte in einer Sondersitzung noch am Samstag machbare Wege entwickelt, wie F&ouml;rderband, Personal in den Jugendtreffs und die pr&auml;ventiven Angebote erhalten bleiben k&ouml;nnen. Die schwarz-gelb-rote Allianz hat dies, wie auch die Eingaben von katholischer Kirche, Personalrat und Gleichstellungsbeauftragter ignoriert.
</p>
<p>
Auch die GAL will sparen, auch f&uuml;r uns w&auml;re das Sparvolumen von 11,8 Mio. &euro; m&ouml;glich gewesen. Aber nicht so, wie es nun geschieht. F&uuml;r unsere &Auml;nderungsw&uuml;nsche haben wir 1,5 Mio. &euro; Deckungsvorschl&auml;ge gebracht, die von der Verwaltung als seri&ouml;s und machbar best&auml;tigt wurden. <br />
U.a. haben wir eine Erh&ouml;hung der Grundsteuer um 30 Punkte gefordert, im Vergleich zu den umliegenden St&auml;dten l&auml;ge Menden dann immer noch im Mittelfeld. So w&auml;ren aber besondere H&auml;rten f&uuml;r einzelne Gruppen vermieden und solidarisch und gerecht von allen B&uuml;rgern getragen worden.
</p>
<p>
Zwar konnte eine extreme Erh&ouml;hung der KITA-Beitr&auml;ge abgewendet werden und bleiben auch die Mittel f&uuml;r Ferienfreizeiten und Stadtranderholung erhalten. Insgesamt gehen zentrale Ma&szlig;nahmen in diesem Paket aber in die falsche Richtung, deshalb blieb uns nur die Ablehnung.
</p>
<h2></h2>
<h2>Die Rede im kompletten Wortlaut<br />
</h2>
<p>
Heute wird ein Beschluss getroffen, der Menden mindestens f&uuml;r die kommenden zehn Jahre nachhaltig ver&auml;ndern wird. Es geht nicht nur um den einfachen Beschluss des Haushalts f&uuml;r das n&auml;chste Jahr. Es geht um ein Sanierungskonzept, dass die &Uuml;berschuldung abwenden soll. Das ist der positive Ansatz. 
</p>
<p>
Doch muss man sich auch fragen: Um welchen Preis und auf wessen Kosten? Ist das Ziel auch anders zu erreichen? 
</p>
<p>
Wer sich die konkreten Ma&szlig;nahmen im Einzelnen anschaut, stellt schnell fest, dass sie besonders Kinder, Jugendliche und Familien treffen. Und das in einer Stadt, die sich doch eigentlich f&uuml;r junge Familien, f&uuml;r die Zukunft aufstellen will. 
</p>
<p>
Damit das nicht missverstanden wird: Auch wir wollen sparen, auch wir h&auml;tten die 11,8 Mio. &euro; mittragen k&ouml;nnen. Aber eben mit anderen Schwerpunkten!
</p>
<p>
Unser Ziel ist deshalb, hier entscheidende Ver&auml;nderungen zu erreichen. Daf&uuml;r haben wir eigene Deckungsvorschl&auml;ge entwickelt, die &uuml;ber 1,5 Mio. &euro; betragen. Diese Vorschl&auml;ge wurden der Verwaltung vorgelegt und als seri&ouml;s und im Konzept einsetzbar bewertet.
</p>
<p>
Um etwas durchzusetzen, braucht man Mehrheiten. Deshalb haben wir bis zuletzt versucht, Partner zu finden f&uuml;r diese Ziele. In den Gespr&auml;chen mit den anderen Fraktionen hat sich leider gezeigt, dass es f&uuml;r entscheidende &Auml;nderungen keine Mehrheit geben wird. 
</p>
<p>
<br />
Einige f&uuml;r uns wichtige Punkte will ich hier darstellen:
</p>
<p>
&bdquo;Kurze Beine - kurze Wege&quot; und &bdquo;Die Schule soll im Dorf bleiben&quot; - im Land haben sich Rot-Gr&uuml;n und die CDU auf einen Schulkonsens verst&auml;ndigt. Ein wichtiger Inhalt: Die St&auml;rkung von kleinen Schulen im l&auml;ndlichen Raum. Dazu sollen z.B. die Durchschnittsklassengr&ouml;&szlig;en und die Mindestgr&ouml;&szlig;en f&uuml;r Eingangsklassen gesenkt werden und sollen die gesetzlichen Regelungen f&uuml;r einen Erhalt der Schulen gelockert werden.
</p>
<p>
In Menden passiert nun genau das Gegenteil: Die Grundschulen in Schwitten, H&uuml;ingsen und die Westschule sollen geschlossen werden, obwohl die Anmeldezahlen bei allen Schulen ausreichen und sich auch die negativen Prognosen immer wieder als falsch herausstellen. 
</p>
<p>
Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es im Bereich der weiterf&uuml;hrenden Schulen im Zeitraum der Haushaltskonsolidierung zur Aufgabe von mehr Schulstandorten kommen als im Sparpaket einberechnet. <br />
Die Fusion der beiden Gymnasien ist z.B. von der Politik bereits per Beschluss angestrebt - im Sparkonzept aber nicht ber&uuml;cksichtigt. Allein die dadurch zu erwartenden zus&auml;tzlichen Einsparungen reichen ann&auml;hernd aus, um die Grundschulschlie&szlig;ungen aus dem Paket zu nehmen. 
</p>
<p>
Gerade im Kinder- und Jugendbereich soll erheblich gespart werden. Dabei wird gern darauf verwiesen, dass die Ausgaben in diesem Bereich ja schlie&szlig;lich 21 Mio. betragen bzw. der Bereich 15 Mio. Zuschuss braucht. Dass hierin aber vor allem Pflichtaufgaben enthalten sind, wird nicht laut gesagt.  Allein die Kindertagesbetreuung  verursacht hier mit 11 Mio. mehr als die H&auml;lfte der Kosten und 5,5 Mio. Zuschussbedarf. Die Hilfeplangest&uuml;tzten Leistungen, also station&auml;re oder ambulante Hilfen in Notlagen, verursachen 6,5 Mio. Kosten und ebenfalls 5,5 Mio. Zuschussbedarf. Diese beiden Pflichtaufgaben kosten also 17,5 Mio. der 21 Mio.! Es bleibt ein Rest von 3,5 Mio. f&uuml;r alle anderen Aufgaben des Jugendamts. Und davon soll laut Entwurf des Sparpakets nun fast die H&auml;lfte, n&auml;mlich1,5 Mio. &euro; eingespart werden. Da sieht das Verh&auml;ltnis schon anders aus.
</p>
<p>
Im Entwurf steht im Bereich der Treffs im Vergleich zur aktuellen Situation: Platte Heide schlie&szlig;en, die Zusch&uuml;sse f&uuml;r den SKM streichen, 2016 noch einmal 180.000 &euro; - also eine weitere Einrichtung - einsparen. Zusammen 380.000 &euro;. 
</p>
<p>
Auch wir k&ouml;nnen uns vorstellen, dass sich die Trefflandschaft ver&auml;ndert. Doch dazu braucht es Zeit und ein gutes Konzept! Bei der Feuerwehr wird erst ein Konzept erstellt, auf dessen Basis dann eingespart werden kann. Das B&uuml;rgerb&uuml;ro in Lendringsen wird nun erst 2014 geschlossen, nachdem sich ein neues, verbessertes B&uuml;rgerb&uuml;ro im Rathaus etabliert hat.<br />
Wir haben ganz &auml;hnlich vorgeschlagen, den Treff Platte Heide nicht zu schlie&szlig;en, sondern uns auch in diesem Bereich Zeit zu nehmen, um ein neues Konzept f&uuml;r die Stadtteilarbeit zu entwickeln. Die ab 2016 geplante Einsparung von 180.000 &euro; h&auml;tten wir dann f&uuml;r machbar gehalten. 
</p>
<p>
Was aber heute beschlossen werden soll, ist ein gro&szlig;er Bluff auf Kosten der Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen, aber auch auf Kosten der Mitarbeiter. Die Summe soll zwar in voller H&ouml;he gespart werden, aber bitte gleichzeitig alle Einrichtungen erhalten bleiben. <br />
Was auf den ersten Blick sch&ouml;n klingt, ist eine Katastrophe! Die Kosten werden hier vor allem durch zwei Bereiche verursacht: Geb&auml;ude und Personal. Wenn alle Einrichtungen bleiben sollen, bleiben auch die Aufwendungen f&uuml;r die Geb&auml;ude. Sparen geht dann also nur beim Personal. Von derzeit 550.000 &euro; m&uuml;ssten mehr als 2/3 weggespart werden. Dann bleiben also vielleicht noch 3 Mitarbeiter &uuml;brig, die 4 Treffs betreiben sollen. Und das in einem Bereich, wo es vor allem um Lebensbegleitung geht ... eine Katastrophe!
</p>
<p>
Der KJHA hat das erkannt und deshalb einen anderen Weg einstimmig beschlossen: Das Netz der Jugendfreizeit- und Bildungseinrichtungen soll als Kern der pflichtigen Aufgaben der Jugendhilfe bestimmt werden, so dass die Wiederbesetzungssperre in diesem Bereich nicht greift. Das Zentrum, Treff B&ouml;sperde, Lendringsen, Platte Heide und der Stadtteiltreff Am Papenbusch sollen in der bisherigen Form und Personalausstattung zun&auml;chst erhalten bleiben. Mit den Jugendlichen gemeinsam soll dann ein Konzept erarbeitet werden, das demografische Entwicklungen ber&uuml;cksichtigt im Gesamtangebot der Treffs. Der KJHA hat deshalb dem Rat auch empfohlen, dem Antrag der Platte Heider Jugendlichen zu folgen.
</p>
<p>
Um Lebensbegleitung geht es auch im Projekt F&ouml;rderband. Es wurde speziell eingerichtet, um &auml;ltere Jugendliche als die Treffs zu erreichen. Es bietet Beratungs- und Betreuungshilfen im &Uuml;bergang von der Schule in den Beruf f&uuml;r Jugendliche und junge Erwachsene, die von Arbeitslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Diese wichtige Anlaufstelle soll mit dem heutigen Beschluss geschlossen werden.<br />
Und das, obwohl daf&uuml;r eigentlich schon eine L&ouml;sung gefunden war: Die berufsbildenden Schulen, in denen dieses Angebot des Jugendamts seine R&auml;ume hat, um nah an den Jugendlichen und von ihnen gut erreichbar zu sein, haben bereits beantragt, eine halbe Lehrerstelle f&uuml;r das Projekt umzuwandeln und so die H&auml;lfte der Kosten zu tragen. Denn auch sie wissen, wie wichtig diese Hilfe f&uuml;r die Jugendlichen beim Start ins Berufsleben ist. Diese Mitfinanzierung muss nur angenommen werden. Wir appellieren an die Verantwortlichen, sich der L&ouml;sung, die der KJHA einstimmig beschlossen hat, doch noch anzuschlie&szlig;en.
</p>
<p>
Dass die KITA-Beitr&auml;ge nicht um 600.000 &euro; zu erh&ouml;hen sind, sehen zum Gl&uuml;ck die anderen Fraktionen inzwischen auch so Die Senkung auf die H&auml;lfte haben wir im KJHA beantragt und die 100%ige Zustimmung erhalten. 
</p>
<p>
Nicht umsetzbar ist die im HSK enthaltene Reduzierung f&uuml;r die Tagespflegepl&auml;tze. Die Verwaltung selbst hat in ihrer j&uuml;ngsten Vorlage dargestellt, dass wir in den n&auml;chsten Jahren einen erheblichen Mehrbedarf an Tagespflegepl&auml;tzen haben.
</p>
<p>
Unser Vorschlag, der Ihnen auch als Antrag vorliegt, ist allerdings eine Erh&ouml;hung der Grundsteuer B um 30 Punkte, dies br&auml;chte knapp 600.000 &euro; Mehreinnahmen. Damit l&auml;ge Menden beim Grundsteuerhebesatz im Vergleich zu den umliegenden St&auml;dten immer noch im Mittelfeld, k&ouml;nnten aber nicht nur die Verringerung der KITA-Beitr&auml;ge, sondern auch die eben genannten wichtigen Angebote im Jugendbereich gesichert werden. <br />
Nicht ganz unwichtig ist auch, dass das Land bei der Berechnung der Zuweisungen f&uuml;r eine Stadt wie Menden einen Hebesatz von 413 Punkten annimmt und wir somit bei der Berechnung der Zuweisungen mit dem aktuell geringeren Satz auf Einnahmen verzichten.
</p>
<p>
Es wurde in den letzten Monaten gern und oft betont, dass alle einen Beitrag zur Konsolidierung beitragen m&uuml;ssten. &Uuml;ber eine Grundsteuererh&ouml;hung w&uuml;rde ein Teil der Sparsumme auf alle B&uuml;rger umgelegt. Das halten wir in einer Gesellschaft, die auf Solidarit&auml;t aufbaut, f&uuml;r den richtigen, f&uuml;r den gerechten Weg, um besonders starke Belastungen f&uuml;r einzelne Gruppen wie hier die Familien oder Jugendlichen zu vermeiden.
</p>
<p>
Das Paket enth&auml;lt zudem noch verschiedene vermeintlich kleine Streichungen, die aber erhebliche soziale Auswirkungen haben. So werden z.B. die Zusch&uuml;sse f&uuml;r die Schuldnerberatung und die &ouml;kumenische Suchtberatung genauso gestrichen wie spezielle Kontakt- und Beratungsangebote f&uuml;r Familien im Papenbusch. 
</p>
<p>
Auch die pr&auml;ventiven Angebote an Schulklassen sollen wegfallen. Konkret sind dies mehr als 40 Seminare zu illegalen Drogen, zu Alkohol und Rauchen, zur Internet- und Handynutzung, zu Verh&uuml;tung und Aidspr&auml;vention sowie 6 Projekte &bdquo;Elternpraktikum&quot; zur Pr&auml;vention von Teenagerschwangerschaften und Kindeswohlgef&auml;hrdungen.
</p>
<p>
Wir stellen hierzu noch einen gesonderten Antrag und hoffen auf eine Mehrheit, diese zu erhalten.
</p>
<p>
Noch ein Wort zur St&auml;rkung der Kommunen durch das Land. Mit dem St&auml;rkungspakt gibt die Rot-Gr&uuml;ne Landesregierung den besonders bedr&auml;ngten Kommunen eine Hilfe, um wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt zu kommen. Das ist gut und hilft uns in Menden, die &Uuml;berschuldung abzuwenden. <br />
Und es ist auch deshalb gut, weil es ist ein wichtiges Signal f&uuml;r eine neue Denkweise ist. Zuvor waren wir es gewohnt, dass den St&auml;dten von Land und Bund immer nur neue Aufgaben aufgeb&uuml;rdet wurden - und das ohne entsprechenden finanziellen Ausgleich. In den letzten Wochen konnten wir positiv feststellen, dass das Land nicht nur Geld gibt, sondern auch das Konnexit&auml;tsprinzip einh&auml;lt. Sowohl das beitragsfreie 3. Kindergartenjahr wie auch die Kosten f&uuml;r die Neuregelung der Sch&uuml;lerfahrtkosten f&uuml;r die Zehntkl&auml;ssler an Gymnasien werden den St&auml;dten in vollem Umfang vom Land erstattet. <br />
Zudem erhalten die KITAS in Menden &uuml;ber die U-3-Pauschale vom Land zus&auml;tzlich zu den bisherigen Mitteln 300.000 &euro; mehr. Jedes Familienzentrum erh&auml;lt 1.000 &euro; mehr als bisher, insgesamt f&uuml;r die Mendener Familienzentren also 7.000 &euro; , die F&ouml;rderung f&uuml;r Kinder mit Behinderung verdoppelt sich pro Kind von 1.000 &euro; auf 2.000 &euro; Euro.
</p>
<p>
Dieses Umdenken w&auml;re jetzt auch vom Bund erforderlich. Denn die gr&ouml;&szlig;te Belastung f&uuml;r den st&auml;dtischen Haushalt sind und bleiben die Soziallasten, die der Bund in den letzten Jahren immer mehr auf die Kommunen abgew&auml;lzt hat. Erst wenn es hier zu echten Entlastungen der St&auml;dte kommt, haben sie wieder eine sichere Zukunft.
</p>
<p>
Die Teilnahme am St&auml;rkungspakt ist f&uuml;r uns mit klaren Auflagen versehen. Im Jahr 2016 m&uuml;ssen wir den Haushaltsausgleich mit Hilfe der Landesgelder schaffen, bis 2020 dann aus eigener Kraft. Damit gibt das Land eine verbindliche Regelung vor, an die wir uns halten m&uuml;ssen - aber auch halten d&uuml;rfen. Im Plan steht f&uuml;r das entscheidende Jahr 2016 nach Einberechnung der Gelder aus dem St&auml;rkungspakt ein Jahresplus von 1,5 Mio. Euro, f&uuml;r die Folgejahre erheblich mehr. Auch hier w&auml;re also ein Spielraum da, um einige Grausamkeiten im Sparpaket abzumildern. 
</p>
<p>
Zuletzt m&ouml;chte ich noch erw&auml;hnen, dass ich die Gespr&auml;che mit den Fraktionen von CDU, FDP und SPD in den letzten Tagen und Wochen trotz unterschiedlicher Meinungen als positiv erlebt habe. Auch bei den eben dargestellten teilweise sehr gro&szlig;en Differenzen in Sachfragen konnten wir sachlich und konstruktiv miteinander arbeiten. So wurde z.B. auf unsere Anregung hin noch ein Ansatz f&uuml;r den Sozialfond erhalten, was aufgrund der sich abzeichnenden Mehrheit eigentlich f&uuml;r die anderen gar nicht mehr n&ouml;tig gewesen w&auml;re. Ich hoffe deshalb, dass auch unsere heute noch neu vorgelegten &Auml;nderungsantr&auml;ge zum Sanierungspaket angenommen werden.
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
<h2>Die &Auml;nderungsantr&auml;ge der GAL mit Deckungsvorschl&auml;gen<br />
</h2>
<p>
<strong>1.) Grundschulschlie&szlig;ungen</strong>
</p>
<p>
Die GAL beantragt, die Schlie&szlig;ungen der Grundschulen Schwitten, H&uuml;ingsen und Westschule aus dem HSK zu streichen.
</p>
<p>
Die Gesamtsumme der aufgrund von Schulschlie&szlig;ungen angesetzten Einsparungen erhalten bleiben, da entsprechende Einsparungen im Sekundarbereich angenommen werden.
</p>
<p>
<br />
<strong>2.) OGS-Geb&uuml;hren</strong>
</p>
<p>
Die GAL beantragt im HSK die Reduzierung der Geb&uuml;hrenerh&ouml;hung OGS um 34.000 &euro; auf dann verbleibende 36.000 &euro;. 
</p>
<p>
Zur Deckung wird zuk&uuml;nftig auf Erm&auml;&szlig;igungen durch den Familienpass verzichtet. Dies ist m&ouml;glich, weil Familien mit besonderem Bedarf inzwischen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets gef&ouml;rdert werden.
</p>
<p>
<br />
<strong>3.) KITA-Beitr&auml;ge, Treffs, Projekt F&ouml;rderband</strong>
</p>
<p>
Die GAL beantragt:<br />
-	Die KITA-Beitr&auml;ge von 2012/13 bis 2016/17 schrittweise und moderat zu erh&ouml;hen, beginnend mit einer Erh&ouml;hung um 5% zum 01.08.2012. Die Erh&ouml;hung wird auf ingesamt 300.000 &euro; begrenzt.<br />
-	Das Netz der Jugendfreizeit- und Bildungseinrichtungen wird als Kern der pflichtigen Aufgaben der Jugendhilfe bestimmt, sodass die Wiederbesetzungssperre in diesem Bereich nicht greift. Das Zentrum, Treff B&ouml;sperde, Lendringsen, Platte Heide und der Stadtteiltreff Am Papenbusch soll in der bisherigen Form und Personalausstattung zun&auml;chst erhalten bleiben. Mit den Jugendlichen gemeinsam wird dann ein Konzept erarbeitet, der den demografischen Faktor ber&uuml;cksichtigt im Gesamtangebot der Treffs. <br />
-	Die Aufgabe des Projekts F&ouml;rderband wird aus dem HSK genommen. Stattdessen wird der Zuschussbedarf um 50% reduziert, sind also nur 31.750 &euro; einzusparen.
</p>
<p>
Zur Deckung wird die Grundsteuer B um 30 Punkte erh&ouml;ht.
</p>
<p>
<br />
<strong>4.) diverse Einzelpositionen</strong>
</p>
<p>
Die GAL beantragt folgende &Auml;nderungen im HSK:<br />
-	Erhalt der pr&auml;ventiven Angebote im erzieherischen Jugendschutz bis auf 500 &euro; Jugendschutzkalender (4.100 &euro;)<br />
-	Weitergew&auml;hrung des Zuschusses zur Schuldnerberatung (10.300 &euro;)<br />
-	Weitergew&auml;hrung des Zuschusses zur &ouml;kumenischen Suchtberatung (3.000 &euro;)<br />
-	Erhalt der Angebote f&uuml;r Familien im Stadtteil West mit 3.850 &euro;, <br />
dies bedeutet eine K&uuml;rzung um 550 &euro;<br />
-	Weitergew&auml;hrung des Zuschusses zur Beratung von Familien im Stadtteil West (2.750 &euro;)
</p>
<p>
Gedeckt werden diese &Auml;nderung in Gesamth&ouml;he von 24.000 &euro; durch<br />
-	Mehreinsparungen von 14.000 &euro; bei Aufgabe des Naturbads Biebertal<br />
-	Reduzierung der Druckkosten f&uuml;r Ratsvorlagen um 10.000 &euro;
</p>
<p>
&nbsp;
</p>
 ]]></description>  <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:45:14 +0100</pubDate>  <guid isPermaLink="false">http://gal-menden.de/themen-in-menden/erklerung-zum-haushalt-2012-und-sanierungskonzept-bis-2021</guid>  <dc:creator>GAL/GRÜNE Menden</dc:creator>   </item>	</channel>
</rss>

